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Technologiezentrum Glehn besteht seit 25 Jahren

Sechs Herren die ein Plakat halten

Freuten sich über 25 Jahre erfolgreiche Arbeitsvermittlung und Weiterbildung (v.l.n.r.): Jürgen Steinmetz, CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe, Hans-Jürgen Petrauschke, Norbert Kothen und Ludger Baten

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Seit 25 Jahren qualifiziert das Technologiezentrum Glehn (TZG) erfolgreich Menschen und vermittelt sie in den Arbeitsmarkt. Inzwischen firmiert die Einrichtung als GmbH und ist eine 100-prozentige Tochter des Rhein-Kreises Neuss. Aktuelle Inhalte und Methoden mit dem Schwerpunkt EDV und eine individuelle Unterstützung durch die inzwischen 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bisher bei einer konstanten Vermittlungsquote von rund 70 Prozent rund 1000 Frauen die Rückkehr in einen anspruchsvollen Beruf ermöglicht. Seit der Gründung des Unternehmens wurden insgesamt 4000 Arbeitssuchende erfolgreich beraten.

Das Silberjubiläum nahm das TZG zum Anlass, um mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zurückzuschauen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Zu den Gratulanten zählte auch viel Polit-Prominenz wie der Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär Hermann Gröhe und der NRW-Landtagsabgeordnete Wiljo Wimmer. Nach der Begrüßung von Jürgen Steinmetz, einem der beiden Geschäftsführer des TZG und Allgemeiner Vertreter des Landrats, sprach Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär und überbrachte die Glückwünsche des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Es folgte eine von NGZ-Redaktionsleiter Ludger Baten moderierte Diskussionsrunde mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke sowie Norbert Kothen, Paul Neukirchen und Wendeline Gilles, den Geschäftsführern von TZG, Kreishandwerkerschaft Niederrhein und Jobcenter Rhein-Kreis Neuss. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke gab das Ziel für den Rhein-Kreis Neuss an, in diesem Jahr eine 5 vor dem Komma bei der Arbeitslosenquote zu bekommen, die zurzeit 6 Prozent beträgt.

Das Haus, in dem das Technologiezentrum untergebracht ist, hat eine wechselvolle Geschichte. 1867 vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi gegründet, diente das Klostergebäude als Schule für Mädchen, Nähschule, Kleinkinder-Bewahrschule, Krankenhaus und Altenheim. Seit der Übernahme durch das TZG im Jahr 1986 wird der Komplex stetig fortentwickelt, um der wachsenden Zahl von Teilnehmern und Mitarbeitern einen zeitgemäßen Rahmen zu geben. Der damalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm hatte das Technologiezentrum vor großem Publikum eröffnet. In den letzten Jahren ist es auch gelungen, neben dem Hauptsitz an der Hauptstraße 76 auch die Alte Schule in Glehn zu übernehmen und ein Businesscenter auf der Königstraße in Neuss zu realisieren.

"Das TZG hat sich ein Vierteljahrhundert im turbulenten Geschäftsfeld der Dienstleistungen für den Arbeitsmarkt erfolgreich behauptet", sind sich die Geschäftsführer Jürgen Steinmetz und Norbert Kothen einig. Dabei habe die Einrichtung stets versucht, den Interessen der unterschiedlichen Akteure gleicher Maßen zu dienen, ob dies nun Arbeitsagenturen, Job-Center, der Rhein-Kreis Neuss, Arbeitgeber, Kammern und nicht zuletzt die ihr anvertrauten Arbeitssuchenden gewesen seien. "Das TZG ist ein wichtiger Stützpfeiler der lokalen Arbeitsmarktpolitik geworden. Und es ist gut aufgestellt, um auch künftig ein zeitgemäßes Weiterbildungs- und Beschäftigungsangebot zu machen, das sich an den Erfordernissen des Arbeitsmarkts im Rhein-Kreis Neuss orientiert", so die Geschäftsführer.

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