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Rheinische Landrätekonferenz zur Metropolregion: Kreise verbinden Menschen und Räume

Wirtschaft |

Im Vorfeld des geplanten Regio-Gipfels am 22. September auf dem Rhein haben sich die rheinischen Landräte mit einem gemeinsamen Positionspapier zur Metropolregion Rheinland aufgestellt: Ohne die Kreise, ohne das sogenannte Umland ist eine Metropolregion nicht denkbar. Denn die Kreise verbinden die Menschen und Räume zwischen den Metropolen und ermöglichen so erst einen strukturpolitischen Mehrwert, zum Beispiel durch die Entwicklung von Unternehmensclustern in vielen Wirtschaftsbranchen oder eine moderne Infrastruktur, Familienfreundlichkeit, Freizeitwert und Natur. Nur so kann das gemeinsame Ziel erreicht werden - im Wettbewerb der Regionen um Menschen und Unternehmen erfolgreich zu sein.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der sowohl Regionalratsvorsitzender im Regierungsbezirk Düsseldorf als auch stellvertretender Vorsitzender der Region Köln/Bonn e.V. ist, sieht optimistisch in die Zukunft: "Ich freue mich auf den Regio-Gipfel. Wir sitzen alle in einem Boot und sollten unsere Stärken im Rheinland bündeln." Die Kreise betonen nicht den Gegensatz zwischen Stadt und Land, sondern setzen selbstbewusst auf ein neues, gleichberechtigtes Miteinander, das in den letzten Jahren vielfach seinen Niederschlag gefunden hat, zum Beispiel in der Städteregion Aachen, mit dem Region Köln-Bonn e.V., der kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land und der Regionalen Arbeitsgemeinschaft D-ME-NE.

"Die großen Städte brauchen uns. Wir wollen gemeinsam mit ihnen konkrete Vorhaben innerhalb einer Metropolregion Rheinland umsetzen", so die Sprecher der Initiative, Landrat Thomas Hendele, Kreis Mettmann, Vorsitzender der Rheinischen Landrätekonferenz und Landrat Werner Stump, Rhein-Erft-Kreis, Vorsitzender des Region Köln-Bonn e.V. Um im Wettbewerb um die Ansiedlung hochqualifizierter Menschen, junger Familien und innovativer Unternehmen erfolgreich zu sein, sollen konkrete gemeinsame Projekte realisiert werden, vor allem in den Schwerpunkten Kultur und Tourismus, Verkehrsinfrastruktur, Bildung, Wissenschaft, Innovation und Forschung sowie Wirtschaftsförderung und Marketing.

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