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Kreismuseum Zons zeigt die Landesausstellung "Manu Factum 2011"

Eine Dame sieht aus einem Fenster

Freut sich aufs neue Halbjahresprogramm im Kreismuseum Zons: Angelika Riemann, die Leiterin der Einrichtung

Kultur |

Das Kreismuseum Zons präsentiert die 25. Landesausstellung zur Ermittlung der Staatspreise für das Kunsthandwerk in Nordrhein-Westfalen. "Das ist eine große Ehre für uns", sagte Museumschefin Angelika Riemann bei der Vorstellung des neuen Halbjahresprogramms. Die "Manu Factum 2011" genannte Landesausstellung steht unter Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und wird von der "Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Nordrhein-Westfalen" ausgerichtet. Aus dem Kreis der Teilnehmer ermitteln eine Jury und ein Preisgericht die Träger des Staatspreises in acht Kategorien. Traditionelle Techniken und Materialien finden sich ebenso wie experimentelle Arbeiten und moderne Werkstoffe. Der Staatspreis ist die bedeutendste und mit insgesamt 45.000 Euro die am höchsten dotierte Auszeichnung im deutschen Kunsthandwerk. Die Ausstellung in Zons ist vom 8. Oktober bis zum 20. November zu sehen.

"Wir stehen vor der Aufgabe, das komplette Museum auszuräumen, aber das machen wir gern", sind sich Angelika Riemann und ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Anna Karina Hahn einig. Ab dem 9. September und bis zum 13. November werden in Zons nämlich auch die erfolgreichen Arbeiten aus dem Wettbewerb um die 16. internationale Silbertriennale präsentiert. 83 Teilnehmer haben die Zulassung zur Ausstellungstournee erhalten. Sie zeigen neue Gestaltungsideen für Silbergerät, Silberobjekte und Besteck aus Silber. Die Gesellschaft für Goldschmiedekunst und das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau richten den renommierten Wettbewerb alle drei Jahre aus. Diesmal hatten insgesamt 158 Künstler aus 20 Ländern ihre Werke eingereicht.

Im Advent widmet sich das Kreismuseum unter dem Titel "Unentbehrlich" historischen Christbaumständern. Die Motive auf den Grundplatten der Ständer sind vielfältig und mit viel Liebe zum Detail geschaffen. Viele Dekore verweisen auf das Fest. Sie zeigen den Weihnachtsbaum, seine Zweige, Kerzen und Kugeln ebenso wie die Heiligen Drei Könige, den Stall von Bethlehem oder Engel und winterliche Landschaften. Die außergewöhnliche Schau kann vom 27. November bis zum 23. Dezember sowie danach noch einmal in der Zeit vom 3. bis 29. Januar bestaunt werden.

Neben den großen Ausstellungen macht das Kreismuseum Zons eine Vielzahl von Angeboten für die rheinischen Kulturfreunde. Sein neu gestalteter Friedestrom-Park ist für Angelika Riemann "ein wunderschöner Erlebnis- und Erholungsraum" und schafft den Rahmen für Vortrag, Konzert und Picknick. Exkursionen nach Neuss und Köln schließen den Kreis ebenso wie Aktionen vom Herbstferien-Workshop für Kinder und Jugendliche über die Führung auf den Spuren von St. Martin bis zum Adventsmarkt.

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