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Anne Lütkes zu Besuch: Regierungspräsidentin sieht Finanzpolitik des Kreises auf gutem Weg

Personengruppe auf einer Treppe vor einem Gebäude

Im Kreiskulturzentrum Sinsteden begrüßte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (vorne links) Regierungspräsidentin Anne Lütkes (vorne rechts) zu ihrem Antrittsbesuch im Rhein-Kreis Neuss.

Finanzen |

Im Kulturzentrum des Rhein-Kreises Neuss in Rommerskirchen-Sinsteden konnte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke jetzt Regierungspräsidentin Anne Lütkes begrüßen. Die Vertreterin der Landesregierung im Regierungsbezirk Düsseldorf war unter anderen in Begleitung des stellvertretenden Regierungspräsidenten, Roland Schlapka, und dem Leiter der Kommunalaufsicht, Karl Zimmermann, zu ihrem ersten Besuch in den Rhein-Kreis Neuss gekommen. An der Gesprächsrunde nahmen neben der Dezernentenriege des Kreises auch Spitzenvertreter der Kreistagsfraktionen teil: Dr. Christian Will (CDU), Rainer Thiel (SPD) und Erhard Demmer (Bündnis 90/Die Grünen).

Der Antrittsbesuch der Regierungspräsidentin verlief fachlich fundiert und sehr gesprächsoffen. Rege diskutiert wurden dabei Themen wie der Kreishaushalt, Kommunalaufsicht, Schule und Bildung sowie Frauenförderung. "Die neue Regierungspräsidentin hat großes Verständnis für die kommunalen Anliegen gezeigt", betonte Landrat Hans-Jürgen Petrauscke nach dem Treffen, aus dem er mehr als Gesprächseindrücke mitnahm. Denn Anne Lütkes war

nicht mit leeren Händen gekommen. Zur Freude des Landrates und seines Kämmerers Ingolf Graul überreichte sie die Haushaltsverfügung zum Kreishaushalt 2011, der damit zur Bekanntmachung freigegeben ist.

Positiv werden in der Stellungnahme der Regierungspräsidentin die Konsolidierungsbemühungen des Rhein-Kreises Neuss im Bereich der Personalwirtschaft sowie bei den Sach- und Dienstleistungsaufwendungen hervorgehoben. Gleichwohl sieht sie den Rhein-Kreis Neuss weiterhin gefordert, sämtliche Sparpotentiale aufzuspüren. Im Zusammenwirken von Verwaltung und Kreistag müssten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die Belastungen für den Kreishaushalt bzw. für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden in einem vertretbaren Rahmen zu halten.

Die Regierungspräsidentin sieht den Rhein-Kreis Neuss dabei auf einem guten Weg. So hebt sie in der Haushaltsverfügung auch hervor, dass die Erhöhung der Kreisumlage um 2,19 Prozent auf nun 44,39 Prozent keine zusätzliche Belastung der kreisangehörigen Kommunen bedeute. Vielmehr sinke aufgrund einer Veränderung der Berechnungsgrundlagen die Zahlungen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden aus der Kreisumlage im Vergleich zu 2010 sogar um rund 12 Millionen Euro.

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