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Unternehmer-Forum des Rhein-Kreises Neuss und der Effizienz-Agentur NRW

3 Personen

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke mit Dirk Grudzinski und Michael Hollmann (v.l.) beim Wirtschaftsforum zur Ressourceneffizienz.

Wirtschaft |

Angesichts steigender Rohstoffpreise nimmt der Druck auf Unternehmen zu, Ressourcen wie Material und Energie effizienter einzusetzen und Kosten zu senken. Doch welche Wege führen zum Erfolg? Wie schnell rentieren sich Investitionen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Unternehmerforums "Mit weniger mehr erreichen – Wettbewerbsvorteil Ressourceneffizienz", zu dem die Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss gemeinsam mit der Effizienz-Agentur NRW eingeladen hatte.

"Zahlreiche Ressourcen, über die wir heute noch verfügen, sind begrenzt. Metalle oder Öl zum Beispiel werden weltweit immer stärker nachgefragt – ungeachtet der Tatsache, dass die Rohstoffreserven immer knapper werden. Von der effizienten Nutzung können gerade wir im Rhein-Kreis Neuss mit einem hohen Anteil an produzierenden Betrieben profitieren", begrüßte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke rund 50 Unternehmen zum Wirtschaftsforum in der Neusser Pegelbar.

Die Effizienz-Agentur NRW informierte über Instrumente zur Steigerung der Ressourceneffizienz und Wege zur Finanzierung von Maßnahmen. "Die Investitionen rentieren sich finanziell in der Regel schon nach wenigen Jahren, teilweise auch in kürzerer Zeit. Für die Unternehmen ergibt sich oftmals ein erhebliches Einsparvolumen bei den Betriebskosten", so Dirk Grudzinski, kaufmännischer Leiter der Effizienz-Agentur, die Ansprechpartner für produzierende Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zum Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) und zum ressourceneffizienten Wirtschaften ist. Bis heute hat sie über 1 000 Projekte zur Effizienzsteigerung in und mit kleinen und mittleren Unternehmen initiiert und begleitet.

Über seine Erfahrungen in der betrieblichen Praxis, speziell über Einsparungen von Abwasser und Energie im Bereich der Fassabfüllung berichtete Michael Hollmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Bolten. "Dies war ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Brauerei zu verbessern."

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