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Nicht nur zur Osterzeit: Richtiger Umgang mit Eiern

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Zur Osterzeit werden gerne rohe Eier ausgepustet und bemalt. Doch dabei ist Vorsicht geboten, betont das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Kreises Neuss. Eier können mit Salmonellen und anderen krankmachenden Keimen belastet sein, so dass falsche Lagerung und Zubereitung zu einer Lebensmittelvergiftung führen können. Zur Osterzeit sollten Eier nicht mit dem Mund ausgepustet werden, um eine Salmonelleninfektion zu vermeiden. Auf den beliebten Brauch muss trotzdem niemand verzichten, wenn man zum Auspusten dünne Strohhalme oder Einwegspritzen mit möglichst dicken Kanülen oder einen speziellem Blasebalg verwendet.

Wer auch noch die folgenden Tipps beachtet, schließt eine Magen-Darm-Infektion ziemlich sicher aus:

  • Nur saubere, frische Eier auspusten.
  • Werkzeuge, mit denen die Eier angebohrt werden, nach der Verwendung mit heißem Wasser gründlich reinigen.
  • Die ausgepusteten Eier vor dem Bemalen von innen und außen mit warmem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
  • Verspritztes Eigelb oder Eiweiß mit Küchenpapier entfernen und Arbeitsflächen gründlich reinigen.
  • Nach getaner Arbeit die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen.
  • Wer auf Nummer sicher gehen will, kann hart gekochte Eier oder solche aus Holz, Styropor oder Kunststoff bemalen.

Grundsätzlich sollten nur Eier gekocht werden, deren Schale unbeschädigt ist. Über Schalenrisse können Keime ins Ei eindringen, sich dort vermehren und zum vorzeitigen Verderb führen. Aus dem gleichen Grund sollen Eier nach dem vollständigen Durchkochen nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Im Gegensatz zu selbst gekochten Eiern sind hart gekochte, gefärbte Ostereier aus industrieller Herstellung mehrere Wochen lang bei Raumtemperatur haltbar, sofern die Schale nicht beschädigt ist. Diese Eier werden nämlich nach dem Färben mit einem Schutzlack behandelt, der das Eindringen von Keimen verhindert.

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