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Zug der Erinnerung macht Station im Rhein-Kreis Neuss

Menschen in einem Wagon

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (Mitte) und Landtagsvizepräsident Oliver Keymis (r.) bei der Eröffnung der Ausstellung "Zug der Erinnerung" in Grevenbroich.

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Der "Zug der Erinnerung" macht seit gestern Station im Rhein-Kreis Neuss. Auf dem Grevenbroicher Hauptbahnhof eröffneten Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Landtagsvizepräsident Oliver Keymis die Wanderausstellung über deportierte Kinder und Jugendliche, die jeweils zwei Tage in Grevenbroich und in Neuss Halt macht. In Neuss ist sie ab dem 18. März zu sehen ist.

"Der Zug der Erinnerung ist ein rollendes Mahnmal gegen das Vergessen. Ich begrüße es sehr, dass er auch zu uns in den Rhein-Kreis Neuss gekommen ist", sagte Landrat Petrauschke. Sein Dank galt insbesondere Ulrich Clancett, der sich als Regionaldekan dafür eingesetzt hat, dass der "Zug der Erinnerung" den Kreis besucht, sowie dem Kreistagsabgeordneten Martin Kresse, der die Aktion engagiert begleitet.

Petrauschke dankte auch dem Verein Zug der Erinnerung e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Erinnerung an das Schicksal und die Geschichte von Kindern, die während der NS-Herrschaft zwangsdeportiert und ermordet wurden, wach zu halten. "Der Stopp des Zuges der Erinnerung im Rhein-Kreis Neuss ist ein weiterer Beitrag zur Festigung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Ich freue mich daher sehr, dass viele Schulen und Organisationen sich für diese wichtige und außergewöhnliche Ausstellung interessieren", so der Landrat. Unter den Besuchern an den insgesamt vier Ausstellungstagen werden über 2 000 Schülerinnen und Schüler ab der sechsten Klasse erwartet.

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