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Forschungsstipendium für Frauenheilkunde geht an das Kreiskrankenhaus Dormagen

Frau zeigt Urkunde

Dr. Carolin Banerjee von der Frauenklinik des Kreiskrankenhauses Dormagen wurde in Hamburg das Forschungsstipendium der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe verliehen.

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Dr. Carolin Banerjee von der Frauenklinik des Kreiskrankenhauses Dormagen wurde in Hamburg das Forschungsstipendium der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) verliehen. Das erstmals vergebene Stipendium ist mit 3 000 Euro dotiert und wird Dr. Banerjee für ein Projekt zur Erfassung von Lebensqualität, Ängsten und Depressionen nach endoskopischen Gebärmutterentfernungen gewährt. "Hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität des Forschungsvorhabens auf internationalem Niveau" nennt die DGPFG als Auswahlkriterien für die Verleihung des Forschungsstipendiums für Nachwuchswissenschaftler.

"Das subjektive Befinden nach einer Gebärmutterentfernung hängt nicht nur vom Verlauf der Operation, sondern auch vom Leidensdruck vor der Operation und anderen individuellen Faktoren ab. Sowohl ein voreiliger Entschluss zur Gebärmutterentfernung als auch ein zu langes Hinauszögern kann die Lebensqualität und das psychische Wohlbefinden beeinflussen", so Dr. Banerjee. Ihr ausgezeichnetes Forschungsprojekt solle dabei helfen, Patientinnen vor der Entscheidung zur Gebärmutterentfernung auch unter Beleuchtung dieser Aspekte die bestmögliche individuelle Therapie anzubieten.

Die Frauenklinik des Kreiskrankenhauses Dormagen ist deutschlandweit und auch international für die so genannte Schlüsselloch-Operationstechnik, als für endoskopische Eingriffe als schonendes Operationsverfahren, bekannt. "Senkungseingriffe, Inkontinenz-Operationen, Operationen an der Gebärmutter und den Eierstöcken sowie Tumor-Operationen können mittlerweile auf höchstem Niveau endoskopisch durchgeführt werden", betont Dr. Karl Günter Noé, Chefarzt der Frauenklinik. Für die Patientinnen bedeute das weniger Schmerzen, kürzere Krankenhausaufenthalte und schnellere Erholung nach dem Eingriff. Bereits mehrfach wurde die Frauenklinik des Kreiskrankenhauses Dormagen für ihre an den Patientinnen orientierten Therapieansätze ausgezeichnet.

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