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Hygiene im Alltag als Schutz vor Viren

Gesundheit |

Magen-Darm-Viren sind auch im Rhein-Kreis Neuss ein stetig wachsendes Gesundheitsrisiko. Insbesondere Noro-Viren sind in diesen Wochen im Rhein-Kreis Neuss wie in jedem Winter wieder auf dem Vormarsch. Darauf weist das Kreisgesundheitsamt hin. Allein 2010 wurden 2.810 Erkrankungsfälle mit Noro-Viren registriert. Betroffen sind insbesondere ältere Menschen über 70 Jahren und Kinder in Kindergärten.

Ein Impfschutz gegen Noro-Virus-Infektionen gibt es nicht. Umso wichtiger ist die Vorsorge gegen diese Viren. Da die Krankheitserreger von den Händen leicht auf die Schleimhäute von Augen, Nase, Mund übergehen, sollten die Hände regelmäßig gewaschen werden. Bei der Zubereitung von Essen wie Eiern, Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten sollte darauf geachtet werden, dass die Speisen durchgegart werden.

Durch sorgfältiges Händewaschen und Säubern des benutzen Sanitärbereichs können Erkrankte und Kontaktpersonen dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Um andere nicht anzustecken, sollte man die Krankheit erst kurieren, bevor man wieder in die Schule oder zur Arbeit geht.

Die Erkrankung äußert sich meist als kurzer, heftiger Brechdurchfall mit ausgeprägtem Krankheitsgefühl, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Temperaturen können etwas erhöht sein, jedoch kommt es meist zu hohem Fieber. Nach circa 12 bis 72 Stunden ist die Erkrankung vorbei, jedoch nicht die Ansteckungsgefahr. Sie ist zwar in den ersten 48 Stunden nach Auftreten der Symptome am größten, jedoch können 2 bis 3 Wochen nach der Erkrankung noch Viren im Stuhl nachweisbar sein.

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