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Gute Zusammenarbeit zwischen Rhein-Kreis Neuss und IHK Mittlerer Niederrhein

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Über das Treffen von Kreisverwaltungsspitze und IHK-Geschäftsführung informierten im Kreishaus Neuss Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (2.v.l.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Dieter Porschen (3.v.l.) gemeinsam mit Landrat-Vertreter Jürgen Steinmetz (r.) und Georg Ficke, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer.

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Von der Verkehrsentwicklung über Wirtschaftscluster und Beschäftigungsförderung bis zu internationalen Beziehungen und die Metropolregion Rheinland reichten die Themen, die die Verwaltungsspitze des Rhein-Kreises Neuss jetzt mit der Geschäftsführung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein im Kreishaus Neuss erörterte. Beide Seiten lobten dabei die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auch in Zukunft fortgesetzt werden soll.

Die Art und Weise, wie Wirtschaftsthemen und Regionalentwicklung beim Treffen in Neuss behandelt wurden, zeigte: Die Chemie stimmt zwischen IHK und Rhein-Kreis. Der Rhein-Kreis Neuss sei ein starker und zukunftsfähiger Wirtschaftsmotor im Bezirk der IHK Mittlerer Niederrhein, betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Dieter Porschen. So kämen z.B. ein Drittel aller Ausbildungsverträge im Kammerbezirk aus dem Rhein-Kreis Neuss.

Auch über die regionale Scharnierfunktion des Rhein-Kreises Neuss sei sich die IHK sehr bewusst, so Porschen im Zusammenhang mit dem Thema

Metropolregion Rheinland. "Unser Rhein-Kreis Neuss ist bereits gut am Niederrhein, nach Düsseldorf und Köln vernetzt, und das Rheinland ist ein Wirtschaftsraum erster Klasse. Sich im nationalen und internationalen Wettbewerb besser aufzustellen, wird aber immer wichtiger. Wir müssen wachsam sein, dass nicht andere an uns vorbeiziehen", sagte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. IHK und Kreis wollen daher die Diskussion über das Thema Metropolregion vor allem mit Blick auf die europäische Dimension weiter anschieben.

Wie Petrauschke weiter betonte, sei das übergeordnete Ziel, möglichst alle Menschen in Beschäftigung zu bringen. Dazu müssten weiterhin gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie Verkehrsinfrastruktur, Fachkräftepotential und die Bereitstellung von Gewerbeflächen gesichert und optimiert werden. So wollen IHK und Rhein-Kreis Neuss prüfen, ob sie ihre Strukturdaten künftig vernetzen, um der Wirtschaft schnelle und gezielte Abfragen zum Beispiel zur Flächenverfügbarkeit zu ermöglichen. Der Kreis arbeitet derzeit an einem Geodatenmanagement.

Darüber hinaus soll auch die langjährige Kooperation im Bereich der Außenwirtschaftsförderung fortgesetzt werden. So haben IHK und Kreis gerade erst eine gemeinsam veranstaltete Unternehmerreise in die USA abgeschlossen. Die nächste ist für September nach Polen geplant, und die Fortsetzung des Programms steht schon über 2011 hinaus fest.

Zum Thema Beschäftigungsförderung dankte Petrauschkes Allgemeiner Vertreter, Jürgen Steinmetz, der IHK für ihre Unterstützung im Rahmen des Antrags des Rhein-Kreises Neuss auf Anerkennung als Optionskommune. Wenn der Rhein-Kreis als Optionskommune künftig die Betreuung von Langzeitarbeitslosen in Eigenregie übernehmen könne, werde ihm die IHK dabei weiter zur Seite stehen, so Porschen.

Eine florierende Wirtschaft sei die Voraussetzung für einen blühenden Standort, eine blühende Region mit hoher Lebensqualität, betonten Petrauschke und Porschen. Wirtschaft sei mehr als nur Zahlen und Fakten, es gehe auch die Menschen einer Region. "Kammer und Kreis werden die Gespräche über aktuelle Wirtschafts- und Regionalthemen fortsetzen", kündigten sie an.

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