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3.000 Besucher erlebten Medizin live

Sie eröffneten den Tag der offenen Tür im Kreiskrankenhaus Dormagen (v.l.): Verwaltungsdirektor Harald Schmitz, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Ärztlicher Direktor Dr. Wolfgang Thier, Krankenhausdezernent Ingolf Graul, Pflegedirektorin Birgit van den Bergh und Krankenhausdirektor Ralf Nennhaus

Gesundheit |

Rund 3000 Besucher warfen am Tag der offenen Tür im Kreiskrankenhaus Dormagen einen Blick hinter die Kulissen. Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens hatte das Kreiskrankenhaus zu einem bunten Programm mit vielen Informationen und Attraktionen eingeladen. "Unsere Erwartungen wurden in Bezug auf die Besucherzahlen weit übertroffen", so Krankenhausdirektor Ralf Nennhaus. Er freute sich darüber, dass sich so viele Menschen aus Dormagen und Umgebung für das weit gefächerte Angebot des Kreiskrankenhauses interessierten.  

Hauptanziehungspunkt im Foyer war das acht Meter lange begehbare Darm-Modell, in dem sowohl Vorgänge während der Verdauung als auch unterschiedliche Darmerkrankungen sichtbar gemacht wurden. Selbst aktiv wurden die Besucher bei der Schlüsselloch-Chirurgie: Mit OP-Besteck und Mini-Kamera ausgestattet, "operierten" sie Gummibärchen aus einem Modell heraus. Sie erlebten Medizin live, schauten den Ärzten bei Demonstrationen über die Schulter und informierten sich über Themen rund um Operation, Narkose und Geburt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke bescheinigte dem Kreiskrankenhaus Dormagen gute Arbeit. Er begrüßte es, dass die Bürger sich am Tag der offenen Tür umschauen konnten, ohne selbst Patient zu sein. "Dadurch werden Hemmschwellen abgebaut", betonte Petrauschke.

Ihre Angst und Scheu vor einem Krankenhaus verloren auch die kleinen Besucher beim Kinderschminken und in der "Puppenklinik". Die jungen Puppenmütter und Bärenväter ließen bereitwillig ihre Puppen und Stofftiere mit Verband und Pflaster verarzten. Zum Schluss gab es für alle mitgebrachten Teddybären und Puppen Tapferkeitsmedaillen. Beim Schminken verwandelten sich die Kinder in Löwen, Tiger und Elfen und nahmen im Anschluss daran ein Foto von sich mit nach Hause.

Einen Blick hinter die Kulissen warfen die zahlreichen Besucher in der Radiologie, Gynäkologie und Chirurgie. Darüber hinaus nahmen viele das Angebot an, in der EKG-Abteilung Blutdruck, Puls und Temperatur messen und den Blutzuckerwert bestimmen lassen. Besonders großes Interesse fanden die renovierten Kreißsäle: Junge Paare schauten sich begeistert in den gemütlich eingerichteten Räumen der Frauenklinik um, deren Atmosphäre nicht der eines typischen Krankenhauses entspricht.

Sehr viel mehr Zuhörer als erwartet kamen zu den zehn Fachvorträgen, so dass ein zweiter Raum für die Besucher geöffnet werden musste. Themen wie "Moderne Anästhesieverfahren und Schmerztherapie" und "Neueste Verfahren in der Chirurgie" fanden ein breites Publikum.

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