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Arbeitskreis "Inklusion" auf Informationstour durch den Rhein-Kreis Neuss

Personengruppe

Mitglieder des Arbeitskreises "Inklusion" im Rhein-Kreis Neuss besuchte gemeinsam mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und seinem Stellvertreter Stephan Ingenhoven, der auch Vorsitzender des Kreisschulausschusses ist, die Joseph-Beuys-Schule in Neuss, eine Förderschule in Trägerschaft des Rhein-Kreises Neuss.

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Zur Vorbereitung auf ihre Aufgaben haben Mitglieder des Arbeitskreises "Inklusion" im Rhein-Kreis Neuss, darunter der Stellvertretende Landrat und Vorsitzende des Kreisschulausschusses Stephan Ingenhoven, eine zweitägige Informationstour zu Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Kreisgebiet unternommen. Inklusion bedeutet Einbeziehung und meint insbesondere die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in den Schulalltag auch an Regelschulen. Mit Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung hat Deutschland sich verpflichtet, inklusive Bildung für behinderte Kinder und Jugendliche zu ermöglichen.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke begleitete die Vertreter des Arbeitskreises "Inklusion" bei ihrem Besuch an der Joseph-Beuys Schule in Neuss, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt "Emotionale und soziale Entwicklung" in Trägerschaft des Rhein-Kreises Neuss. "Bundesweit wird die Inklusion an Regelschulen und die langfristige Entwicklung der Förderschulen intensiv diskutiert. Trotzdem ist die Förderschule kein Auslaufmodell, denn jedes einzelne Kind mit seinem ganz individuellen Förderbedarf muss im Mittelpunkt stehen", betonte Petrauschke.

Im Rahmen der Informationstour besuchte der Arbeitskreis, dem neben Kreistagsabgeordneten auch Vertreter der Städte und Gemeinden, der Schulaufsicht und der Lebenshilfe angehören, drei der insgesamt fünf Förderschulen in Trägerschaft des Rhein-Kreises Neuss. Außerdem wurde Station in Schulen mit integrativen Angeboten für Kinder mit Behinderungen und bei Initiativen zur Einbeziehung behinderter Menschen gemacht. Um Integration in die Arbeitswelt ging es beim Besuch der Werkstatt für Behinderte in Hemmerden.

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