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Internationale Zusammenarbeit in der Sportförderung: Delegation aus Japan informiert sich über Vereinsmanagement im Rhein-Kreis Neuss

Personengruppe auf einer Treppe

Landrat-Vertreter Jürgen Steinmetz (3.v.l.) und Prof. Dr. Volker Rittner (1.v.r.), Deutsche Sporthochschule Köln, mit der Delegation unter der Leitung von Yoshinori Maruyama (vorne, 2.v.r.)

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Das internationale Interesse an der Sportförderung im Rhein-Kreis Neuss ist weiterhin groß. So konnte Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrates und Sportdezernent des Rhein-Kreises Neuss, jetzt im Kreishaus Grevenbroich gemeinsam mit Prof. Dr. Volker Rittner, Deutsche Sporthochschule Köln, erneut eine Delegation aus Japan begrüßen.

Bereits seit Jahren besteht mit der japanischen Provinz Fukushima eine Zusammenarbeit, an der auch die Deutsche Sporthochschule Köln und der Landessportbund NRW beteiligt sind. 2009 wurde diese Kooperation vertieft und auf ganz Japan ausgedehnt. Dazu gehört neben einem regelmäßigen Informationsaustausch die Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen Sportvereinsmanagern aus Japan. So war jetzt eine 15-köpfige Manager-Gruppe unter der Leitung von Yoshinori Maruyama in den Kreis gekommen.

"Bei ihrem Besuch erörtern unsere japanischen Gäste einerseits theoretische Seminarinhalte, die auch in ähnlicher Form im Rahmen der Qualifizierungsoffensive des Rhein-Kreis Neuss den heimischen Vereinsmitarbeitern angeboten werden. Von besonderem Interesse ist aber auch der praktische Einblick in die Sportszene und das Vereinsleben bei uns", erläutert Jürgen Steinmetz.

Mit Unterstützung durch den Sportbund Rhein-Kreis Neuss, den StadtSportVerband Grevenbroich, das Sportamt der Stadt Korschenbroich sowie die Sportvereine TV Orken, TUS Grevenbroich, Sport Ältere Generation Korschenbroich und TSV Bayer Dormagen war für die Delegation aus Fernost ein vielfältiges Besuchsprogramm vorbereitet worden. Denn in Japan werden erheblich Anstrengungen unternommen, ein ehrenamtlich geführtes Sportvereinssystem nach deutschem Muster aufzubauen und zu etablieren. Dieses System ist dort bisher weitgehend unbekannt und Sport findet traditionell an Schulen und Universitäten sowie in Betrieben statt.

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