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Ausbau der Palliativstation im Kreiskrankenhaus Dormagen

Belebter Eingang an einem Gebäude

Gesundheit |

Zur Behandlung und Betreuung unheilbar kranker Patienten wurden vom Kreiskrankenhaus Dormagen vor einem Jahr auf der allgemein-internistischen Station 3C fünf Palliativbetten in Betrieb genommen. Da sich die in Eigenregie eingerichtete Palliativabteilung bewährt hat, soll sie nun zu einer abgeschlossenen Palliativstation ausgebaut werden. Dazu hat der Kreiskrankenhausausschuss unter dem Vorsitz von Dr. Christian Will in seiner letzten Sitzung grünes Licht gegeben.

Die neue Station wird nach dem Umbau sieben Einzelzimmer für Palliativpatienten umfassen. Ein neues Gestaltungskonzept wird Patienten und Angehörigen eine möglichst wohnliche Umgebung bieten – dazu gehören warme, helle und ruhige Farben für Boden und Wände sowie Möbel und Einbauten in Holzoptik. Die Zimmer erhalten neue Betten, neue Fensterdekorationen und zusätzlich Schrankbetten für die Übernachtung von Angehörigen. Im Flurbereich entsteht ein kleiner Aufenthaltsbereich in direkter Nähe zur neuen Kaffeeküche. Zum Raumprogramm gehören zudem ein neuer Multifunktionsraum, ein Arztzimmer und Lagerbereiche.

Für die Ausgestaltung des Palliativkonzeptes am Kreiskrankenhaus Dormagen rechnet Krankenhausdirektor Ralf Nennhaus mit Gesamtkosten von 400 000 Euro, die aus Finanzmitteln des Krankenhauses erwirtschaftet werden müssen. Als Bauzeit werden rund neun Monate veranschlagt – also bis Mitte 2011.

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