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Projekt "Weiterentwicklung der Logistikregion Rheinland" gestartet

Personengruppe vor einem Gebäude

Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrates, begrüßte die Partner des Projektes im Grevenbroicher Kreishaus.

Wirtschaft |

Die Stärkung der Logistikwirtschaft steht im Fokus des aus EU-Ziel 2-Mitteln geförderten Projektes "Weiterentwicklung der Logistikregion Rheinland –Niederrhein/Köln-", zu dessen Start Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrates, die Projektpartner im Grevenbroicher Kreishaus begrüßen konnte.

"Die Logistikbranche bietet nicht nur vielen Menschen einen Arbeitsplatz, sie ist auch ein wichtiger Standortfaktor, der dazu beiträgt, dass sich weitere Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei uns ansiedeln. Mit dem Projekt schaffen wir die Grundlage um die Logistikbranche in unserer Region und damit auch den gesamten Wirtschaftsstandort deutlich zu stärken. Hieraus werden auch neue Arbeitsplätze in allen Qualifizierungsstufen entstehen. Wir freuen uns daher, dass wir die Förderzusage erhalten haben und nun gemeinsam mit unseren Partnern in das Projekt starten können", betont Steinmetz.

Im Rahmen des Projektes sollen Studien durchgeführt werden, die Grundlage für notwendige Infrastrukturmaßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Logistikregion Rheinland ist. Hierbei wird untersucht, inwieweit eine Steigerung der Logistikkapazität und des Auftragsvolumens erreicht werden kann, in dem das Hinterland infrastrukturell mit den Eisenbahnnetzen der Neuss Düsseldorfer Häfen und der Hafengesellschaft Köln vernetzt wird. Zudem soll der Ablauf durch einen verbesserten Leercontainerumschlag und schnellere LKW-Abrufzeiten optimiert werden. In einem weiteren Schritt wird die Machbarkeit von sogenannten "Motorways of the Sea" untersucht. Diese würden eine direkte Verbindung des Neuss Düsseldorfer Hafens mit Seehäfen, beispielsweise in Barcelona oder Athen, ermöglichen. Zudem soll der Bekanntheitsgrad der Logistikregion Rheinland durch ein internationales Markting erhöht werden.

Das Gesamtbudget des Projektes "Weiterentwicklung der Logistikregion Rheinland" beträgt rund 840 000 Euro, von denen 471 000 Euro aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalens gefördert werden.

Beteiligte Partner sind neben dem Rhein-Kreis Neuss: die Standort Niederrhein GmbH, die IHK Mittlerer Niederrhein, die Hochschule Niederrhein, die Neuss Düsseldorfer Häfen GmbH, die Häfen und Güterverkehr Köln AG, die M. Zietschmann GmbH sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Erft mbH.

"Die breite regionale Beteiligung sowohl von öffentlicher Seite, aber auch aus der Wirtschaft und der Forschung spricht für den Innovationsgehalt des Projektes und ist ein Zeichen gelebter regionaler Zusammenarbeit. Die Bedeutung des Projektes zeigt auch, dass wir uns in dem landesweiten Logistik.NRW-Förderwettbewerb gegen andere Projekte durchsetzen konnten", so Steinmetz weiter.

Das Projekt wurde im Rahmen des aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanzierten operationellen Programms für NRW im Ziel "Logistik.NRW" ausgewählt.

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