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Düsseldorfer U-Bahn-Kies kommt nicht nach Dormagen

Umwelt |

Im Herbst 2008 hatte die Rheinische Baustoffwerke GmbH beim Rhein-Kreis Neuss beantragt, in ihrem Kieswerk in Dormagen-Nievenheim über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren Sande und Kiese aus dem U-Bahn-Bau in Düsseldorf verwerten zu dürfen. Weil nicht alle erforderlichen Unterlagen für eine Zulassung vorgelegt werden konnten, hat der Rhein-Kreis Neuss dazu im Juni einen ablehnenden Bescheid erlassen. "Hiergegen sind keine Rechtsmittel eingelegt worden. Damit ist die Ablehnung jetzt bestandskräftig und in der Sache endgültig entschieden", so Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky.

"Die beantragte Zulassung", erläutert Mankowsky, "hätte eine Änderung des Planfeststellungsbeschlusses für die in Dormagen betriebene Nassauskiesung erfordert, da dieser bisher nur die Aufbereitung der vor Ort gewonnenen sowie der in limitiertem Umfang aus den Braunkohletagebauen zugefahrenen Sande und Kiese gestattet. Eine unverzichtbare Zulassungsvoraussetzung in diesem Zusammenhang war die Zustimmung der Eigentümer der betroffenen Seegrundstücke. Die konnten nicht im erforderlichen Umfang vorgelegt werden."

Da die so genannte Wehrhahn-Linie durch mehrere Grundwasser-Schadstofffahnen im Düsseldorfer Stadtgebiet verläuft, hatte der Rhein-Kreis Neuss dem Unternehmen bereits in den Vorgesprächen zum Antragsverfahren strenge Auflagen zum Ausschluss einer möglichen Belastung der Sande und Kiese gemacht.

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