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Festival Alte Musik Knechtsteden 2010: "Bühne der Träume"

Personengruppe präsentiert ein Plakat

Im Kreishaus Neuss präsentierten das Festivalprogramm 2010 (v.l.n.r.): Heinz-Josef Kluth, Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss, Andreas Dahmen, Altstadtherbst Kulturfestival Düsseldorf, Dramaturg Thomas Höft, Festivalleiter Hermann Max, Dr. Volker Mattern, Leiter von Bayer Kultur, Kreiskulturdezernent Tillmann Lonnes, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Ulrich Millen, Kultur- und Sportbetriebsleiter der Stadt Dormagen.

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Im Kreishaus Neuss stellten Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Kreiskulturdezernent Tillmann Lonnes und weitere Partner des Festivals Alte Musik Knechtsteden jetzt gemeinsam mit Festivalleiter Hermann Max und Dramaturg Thomas Höft das Festivalprogramm 2010 vor, das mit "Bühne der Träume" überschrieben ist. Seit vielen Jahren unterstützt der Rhein-Kreis Neuss die hochkarätige Veranstaltungsreihe. Und auch in diesem Jahr kommt wieder ein Programmteil – der "Rhinish Carnival" - im Kreismuseum in Zons zur Aufführung.

Der Sommernachtstraum von Mendelssohn, gleichzeitig Titel des Eröffnungskonzertes am 18. September, bildet den Auftakt für die "Bühne der Träume", die das Umfeld des Jubilars Robert Schumann beleuchtet. Solistin des Konzerts mit der Rheinischen Kantorei und dem Kleinen Konzert unter der Leitung von Hermann Max ist die italienische Pianistin Stefania Neonato.

Der zweite Festivaltag verspricht eine Landpartie und will seine Zuhörer in die landschaftliche Schönheit der Klosteranlage Knechtsteden holen. Kurzweilig und amüsant wird Thomas Höft einen Nachmittag mit romantischer Musik moderieren. In der langen Romanischen Nacht webt das belgische Ensemble Graindelavoix ein Programm der Tränenkunst, während die schwedische Sängerin und Harfenistin Miriam Andersén auf die Spuren der Hildegard von Bingen führt.

In Zusammenarbeit mit Bayer Kultur, vorgestellt durch dessen Leiter Dr. Volker Mattern,  steht in diesem Jahr eine Uraufführung des Leipziger Komponisten Bernd Franke auf dem Programm. Die Rheinische Kantorei wird dessen Auftragswerk für gemischten Chor und Soli über Orpheus,  den "Begründer der Musik", unter der Leitung von Hermann Max aufführen.

Christine Schornsheim und Andreas Staier beleuchten in ihrem Konzert im Kreismuseum mit dem "Rhinish Carnival" des Tastenlöwen Ferdinand Ries das Umfeld Robert Schumanns und die internationalen Wege der deutschen Romantik.

Die "Queen des Barockgesangs", Dame Emma Kirkby, geadelt von der "Queen of England",  ist mit ihrem Händelabend ARMIDA, begleitet von den Yorkshire Baroque Soloists unter der Leitung von Peter Seymour , sicherlich einer der Höhepunkte des diesjährigen Festivals.

Auf eine erste Zusammenarbeit mit dem Festival in der langen Nacht der englischen Chormusik freut sich der Leiter des Altstadtherbstes Düsseldorf, Andreas Dahmen. Die Rheinische Kantorei bringt zusammen mit dem Yorkshire Bach Choir eine Motette zu 40 Stimmen von Thomas Tallis auf die Bühne und öffnet gleichzeitig das Universum der Minimal-Music mit einem Werk des englischen Komponisten Cornelius Cardew.

Mit "Gesten zur Verstärkung des Ausdrucks" wird zum Abschluss des Festivals ein weiterer Jubilar des Jahres geehrt, wenn Hermann Max mit der Rheinischen Kantorei einige der über 1400 Kantaten Christoph Graupners zum Leben erweckt und diese im wahrsten Sinne des Wortes hör- und sichtbar macht. 

Das JUNGE FESTIVAL KNECHTSTEDEN geht ins 4. Jahr und hält neben Konzerten und Workshops eine Premiere bereit: PASS-Spiel heißt das Orchesterprojekt unter der musikalischen Leitung von Hermann Max, das am Wochenende vom 10. – 12. September Profis, Amateure, Studenten und Schüler vereint, um diese im Jahr der WM zu musikalischen Teamspielern zu machen.

Martin Kahl, Geschäftsführer des Festivals, dankte allen Unterstützern - dem Land NRW, dem Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Dormagen, der Kunststiftung NRW, der Sparkasse Neuss, Bayer Kultur, Janssen Cilag und der Energieversorgung Dormagen, ohne deren Engagement es nicht möglich wäre, ein Festival dieses Niveaus zu präsentieren.

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