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Bericht des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes: 2009 rund 20 Prozent mehr Lebensmittelkontrollen

Tiere |

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Kreises Neuss hat seinen Tätigkeitsbericht für die Jahre 2008 und 2009 vorgelegt. "Verbraucherschutz und Tierschutz haben im Rhein-Kreis Neuss einen hohen Stellenwert. Das spiegelt sich auch in unserem aktuellen Arbeitsbericht ", sagte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke bei der gemeinsamen Vorstellung des Papiers mit Fachdezernent Karsten Mankowsky und Amtsleiter Dr. Gerhard Fischer im Kreishaus Grevenbroich.

Auf 55 Seiten gibt der Bericht Einblick in die vielseitige Arbeit des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes und informiert über Themen vom Tier- und Artenschutz über die Tierseuchenbekämpfung bis zur Lebensmittelüberwachung und Fleischhygiene. Im Bereich der Lebensmittelüberwachung wurden 2009 genau 3.263 Kontrollen in verschiedensten Betrieben durchgeführt - vom Kiosk übers Altenheim bis zum Nobel-Restaurant. "Gegenüber 2008 wurde die Kontrolltätigkeit damit um rund 20 Prozent gesteigert", so der Landrat. Hauptgrund für Beanstandungen war mangelnde Grundhygiene, insbesondere in der Gastronomie.

Schlachttier- und Fleischuntersuchungen stellen sicher, dass nur Fleisch von gesunden und unbelasteten Tieren den Konsumenten erreicht. 2008 und 2009 wurden hier jeweils über 15 000 Rinder, Kälber, Schweine, Schafe und Ziegen vor und nach der Schlachtung untersucht.

In der Tierseuchenbekämpfung stand die Blauzungenkrankheit, die im Rhein-Kreis Neuss erstmals 2007 aufgetreten ist, im Vordergrund. Dank der guten Zusammenarbeit von Landwirten und Tierärzten mit dem Kreisveterinäramt konnte erfolgreich die Impfung von 25 000 Rindern, Schafen und Ziegen organisiert werden. In einem Fall von Salmonellenbefall in einem Legehennen-Betrieb mussten 3 800 von 12 000 Tieren geschlachtet werden. "So konnte die Ausbreitung der Salmonellen gestoppt und der Rest des Tierbestandes gerettet werden", erläuterte Karsten Mankowsky.

Durchschnittlich 400 Hinweise auf Tierschutzfälle pro Jahr zeugen von einer hohen Sensibilität für dieses Thema. Allen Hinweisen wurde nachgegangen. Hundehaltungen boten besonders häufig Anlass zu Beschwerden.

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