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Sozialdezernenten berieten über künftiges Betreuungsmodell für Langzeitarbeitslose

Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrates und Kreissozialdezernent

Arbeit |

In welcher Organisationsform geht es mit der Betreuung der Langzeitarbeitslosen im Rhein-Kreis Neuss weiter? Soll die Betreuung weiter durch die Agentur für Arbeit und dem Rhein-Kreis Neuss oder durch den Rhein-Kreis Neuss allein erfolgen? Arge oder Optionsmodell lautet die wichtige Entscheidung, die der Kreistag in seiner nächsten Sitzung am 14. Juli treffen wird.

Viele Termine und Beratungen zum Thema stehen derzeit an. Auf Einladung des Allgemeinen Vertreters des Landrates, Jürgen Steinmetz, trafen sich jetzt im Kreishaus Grevenbroich die Sozialdezernenten aus allen acht kreisangehörigen Städten und Gemeinden, um über diese Zukunftsfrage zu diskutieren. Steinmetz berichtet von einer guten Gesprächsatmosphäre: "Auch wenn wir noch in einigen Einschätzungen auseinander liegen, alle wollen die bestmögliche Lösung für den Rhein-Kreis Neuss. Dabei werden auch die besonderen Chancen im Optionsmodell gesehen, die in der lokalen Verantwortung mit größeren lokalen Möglichkeiten liegen." Wie Steinmetz weiter betont, bestehe keine Gefahr, dass die Optionskommunen am Ende schlechter dastünden als bei der Job-Center-Variante: "Die in diesem Zusammenhang aktuell diskutierten finanziellen Risiken können alle durch den Kreistag ausgeschlossen werden."

Das Gespräch zwischen dem Kreis und den Städten und Gemeinden wird in der kommenden Woche fortgesetzt. Bis dahin wird auch ein dem Kreis übergebener Fragenkatalog des Städte- und Gemeindebundes beantwortet.

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