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"Europafähigkeit fördern, bekommt immer größere Bedeutung"

drei Personen vor Stellwand

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (Mitte), Joachim Keferstein (l.) und Ulrich Schulik beim Europaschul-Forum im Kreishaus Neuss

Schule |

Vertreter von öffentlichen und privaten Schulen aus der Region waren jetzt ins Kreishaus Neuss gekommen, um sich über das Thema "Europaschulen in der Region – Eröffnung von Zukunftschancen" zu informieren. Eingeladen hatten zu der Informationsveranstaltung das EUROPE DIRECT Informationszentrum Mittlerer Niederrhein/Rhein-Erft-Kreis, das seinen Sitz im Kreishaus Neuss hat, und der Kreisverband Neuss der Europa Union Deutschland.

"Das Wissen über Europa zu verbessern und das Verständnis für Europa zu erhöhen, damit kann man nicht früh genug anfangen. Europafähigkeit zu fördern, bekommt im Unterricht immer größere Bedeutung. Insbesondere die Europaschulen übernehmen hier eine Vorreiterrolle", sagte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke in seiner Begrüßungsrede.

Die Besucher des Europaschul-Forums lernten die Kriterien und das Zertifizierungsverfahren für Europaschulen sowie deren Vernetzung kennen. Es wurden die EU-Programme COMENIUS und eTwinning, die Schulpartnerschaften fördern, vorgestellt. Außerdem präsentierten sich vier bereits zertifizierte Europaschulen aus der Region: das Berufsbildungszentrum Neuss-Weingartstraße des Rhein-Kreises Neuss, die Christina-Grundschule Pulheim, das Berufskolleg Vera-Beckers Krefeld und das Mataré Gymnasium Meerbusch.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Land Nordrhein-Westfalen. Von den beteiligten Landes-Ressorts konnte Landrat Petrauschke Joachim Keferstein vom Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie Ulrich Schulik von der Staatskanzlei/Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien begrüßen.

Derzeit gibt es in NRW 114 Europaschulen. Sie fördern zweisprachige Unterrichtsangebote, unterstützen internationale Projektpartnerschaften, ermöglichen Praktika im europäischen Ausland und bieten im Vergleich zu anderen Schulen mehr Fremdsprachenunterricht an.

"Schulen, die sich ein Profil als Europaschule erarbeitet haben, bieten ihren Schülerinnen und Schülern besondere Entwicklungschancen für die spätere Berufs- und Studienwahl. Sie vermitteln interkulturelle und sprachliche Kompetenzen, und fördern Kenntnisse über die europäische Geschichte und den europäischen Integrationsprozess", so der Landrat.

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