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Podiumsgespräch mit Bundestrainer Heiner Brand über den deutschen Handball

mehrere lächelnde Personen vor Plakat

Partner und Sponsoren des "Dormagener Modells" – darunter Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrates (4.v.r.) – bei der Handball-Podiumsveranstaltung mit Bundestrainer Heiner Brand (4.v.l.)

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Handball genießt hierzulande enorme Aufmerksamkeit - allein bei der jüngsten Europameisterschaft in Österreich lockten die Spiele mit deutscher Beteiligung jeweils über sechs Millionen Zuschauer vor die Fernsehschirme. In Dormagen kamen jetzt über 200 Wirtschaftsvertreter und Politiker zusammen, um mitzuerleben, wie hochkarätige Gesprächspartner wie Bundestrainer Heiner Brand und die Ex-Nationalspieler Christian Fitzek und Andreas Thiel bei einem Podiumsgespräch über die Zukunft des deutschen und des Dormagener Handballs diskutierten.

Im Rhein-Kreis Neuss wird im Handballsport einiges geboten, allen voran mit dem Bundesligisten TSV Dormagen. Unter neuer Führung, neuem Namen und mit breiter Unterstützung mittelständischer Unternehmen wird er ab der kommenden Saison unter "Dormagener Handball-Club (DHC) Rheinland" auftreten. "Einzigartig ist im Handball das Dormagener Modell zur Vereinbarkeit von Handball-Spitzenleistung und beruflicher Absicherung. So haben sich im Rhein-Kreis Neuss private Sponsoren und öffentliche Partner erfolgreich zusammengetan, um dem Spitzensport eine nachhaltige Perspektive zu geben, indem sie Arbeits- und Ausbildungsplätze für Sportler des TSV Dormagen bereitstellen", so Jürgen Steinmetz, Sportdezernent des Rhein-Kreises Neuss und Allgemeiner Vertreter des Landrates. Das Thema "Duale Karriere" im Handball stand auch im Mittelpunkt des informativen und unterhaltsamen Abends am Höhenberg.

Mit dem "Dormagener Modell" soll versucht werden, den Handball-Spitzensportstandort Dormagen auf Dauer zu etablieren. Kern des Modells ist das Ziel, es Leistungssportlern, in diesem Fall Handballern, zu ermöglichen, Berufsausbildung und Sport unter einen Hut zu bringen. Zehn Ausbildungsplätze konnten bereits zur Verfügung gestellt werden. Beteiligt an diesem Projekt sind unter anderem die Rheinland Versicherungen, TPG, medicoreha, der Olympiastützpunkt Rheinland und der Rhein-Kreis Neuss.

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