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Das Renaissancefest Schloss Dyck findet dieses Jahr erstmalig am Muttertagwochenende statt

Freizeit |

Am 8. und 9. Mai 2010 geben sich Ritter und Edelleute zum 6. Mal ein Stelldichein in Schloss Dyck

Das Renaissancefest Schloss Dyck ist ein spannendes Ausflugsziel für die ganze Familie und findet dieses Jahr erstmalig am Muttertagwochenende statt.

In großen Lagern im Schlosspark haben Edelleute, Landsknechte und Ritter ihre Zelte aufgeschlagen. Angereist sind Ritter aus dem späten Mittelalter, Landsknechte, Söldnerscharen aus dem Süden, die durch ihre bunten Kostüme und Hellebarden auffallen, sowie Edelleute mit ihren prachtvollen Zelten und Roben. Die Ritter messen sich nicht nur im Bogenschießen und Axtwerfen, sondern auch dreimal täglich im Schwertkampf. Die Kinder können es ihnen gleichtun und sich im Kinderritterturnier üben. Oder sich von der Puppenspielerin Pami-Pati mit ihrer Wanderinsel und dem Zauberer Willi verzaubern lassen. Außerdem wird mit den Kindern geschmiedet, getöpfert und gefilzt.

Auf dem Handwerkermarkt rund um das Hochschloss werden Holzspielzeuge und historische Waren angeboten sowie alte Handwerkskünste vorgeführt. Mit dabei sind ein Kerzenzieher sowie Lederer, Bogenbauer, Schwertmacher, Gewandschneider, Gold- und Silberschmiede, Bäcker, Bräter, Schankwirte und viele mehr. Dragal, der Kosmograph, erläutert anhand zeitgenössischer Karten und Apparaturen die wissenschaftlichen Errungenschaften der Neuzeit. Nach ihrem gelungenen Auftritt im vergangenen Jahr ist auch das Gauklerduo Jomamakü bei wilder Jonglage und waghalsigen Schwerkraft-Experimenten wieder zu bestaunen.

Auch das Schöne kommt nicht zu kurz: Hauben, prachtvoll bestickte Kleider, Roben für den Herren, aber auch Arbeitskleidung für die Handwerker werden zweimal täglich auf Modenschauen auf der Orangerie-Halbinsel präsentiert.

In prächtigen Gewändern zeigen sich auch die Tänzer: Dreimal täglich führen sie höfische Tänze der Renaissance auf. Da es sich überwiegend um Schreit- und Gruppentänze handelt, sind die Besucher eingeladen, mitzutanzen.

Das musikalische Programm bestimmen die „Streuner“ und die „Galgenvögel“, die mit ihrem Liedgut aus sechs Jahrhunderten für gute Laune sorgen. Der Name der Folkgruppe „Galgenvögel“ ist Programm, hätten ihre Texte doch im Mittelalter auf der einen oder anderen Burg den „Galgen“ für die Musiker bedeutet. Darüber hinaus ist auch die Formation Annwn mit ihrer Harfenistin Sabine Hornung wieder vertreten.

Am Samstagabend erleuchten hunderte von Kerzen den Schlosspark, wenn auf der Orangeriehalbinsel das Tavernenspektakel mit den „Galgenvögeln“ und den „Streunern“ beginnt. Den Ausklang bildet gegen Mitternacht eine geniale Feuershow des Gauklerduos Jomamakü.

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