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Dezernent Karsten Mankowsky © Rhein-Kreis Neuss | Volle Größe

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Abfallgebühren bleiben stabil

Umwelt |

Das Thema Abfallgebühren war im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss schnell abgehakt. Grund: Die Kreisverwaltung konnte eine Sitzungsvorlage, in der noch eine geringfügige Erhöhung der Restabfallgebühren vorgesehen war, zurückziehen.

Vorausgegangen waren in den letzten Tagen noch intensive Verhandlungen mit dem vom Rhein-Kreis Neuss beauftragten Entsorger für Abfall, der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN). Als Ergebnis der Verhandlungen können die Gebühren, die der Rhein-Kreis Neuss von den Städten und Gemeinden erhebt, stabil bleiben. Ein erneuter Gebührenbeschluss war nicht mehr erforderlich.

Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky erklärt: "Auch in diesem Jahr hat sich unser langjähriger Entsorgungsvertrag bewährt. Durch die im Vertrag zugrunde liegenden Preisindizes haben sich über die letzten 14 Jahre hinweg lediglich Preiserhöhungen von insgesamt 0,28 Prozent ergeben. Damit kann der Rhein-Kreis Neuss im regionalen und landesweiten Vergleich außerordentlich günstige Gebühren den Städten und Gemeinden in Rechnung stellen."

Die günstige Gebührensituation ist laut Mankowsky auch darauf zurückzuführen, dass durch die Abfallsortier- und Aufbereitungsstation in Neuss-Grefrath nur relativ wenige Abfälle überhaupt in die vergleichsweise teure Müllverbrennung transportiert werden müssen.

Nicht überall im Lande ist die Gebührenentwicklung ähnlich günstig. So wurde Ende letzten Monats bekannt, dass die Stadt Köln die Abfallgebühren um 12 Prozent und die Stadt Münster die Gebühren um 14 Prozent anheben muss.

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