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"Schweinegrippe": Engpass beim Impfstoff im Rhein-Kreis Neuss

zwei Personen unterhalten sich

Karsten Mankowsky (r.) im Gespräch mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Schweinegrippe |

Im Rhein-Kreis Neuss besteht weiterhin ein großes Interesse an der Schutzimpfung gegen die sogenannte Schweinegrippe. Doch die wöchentlich gelieferten Impfrationen reichen schon längst nicht mehr aus, wie Amtsarzt Dr. Michael Dörr vom Kreisgesundheitsamt bestätigt: "Wir können die Anforderungen der niedergelassenen Ärzte und Betriebsmediziner leider nicht erfüllen. Uns fehlen derzeit mindestens 5 000 Impfdosen." Die aktuelle Situation erfordert deshalb eine Anpassung der Impfstrategie. Im Vordergrund müssen die Impfungen der Menschen mit einem erhöhten Risiko stehen.

Nachdem sich bereits Landrat Hans-Jürgen Petrauschke in einem Schreiben an das Gesundheitsministerium gewandt hat, um für den Rhein-Kreis Neuss mehr Impfdosen zu erhalten, nutzte Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky am Rande eines Treffens mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in Enschede (Niederlande) die Gelegenheit, die Situation im Rhein-Kreis Neuss darzustellen. Offensichtlich ist die Nachfrage nicht überall im Land gleich groß. Minister Laumann sagte deshalb eine gesonderte Prüfung zu.

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