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Natürlich Niederrhein: Hier wächst was!

sechs lächelnde Personen stellen ein Plakat vor; davor Rosenbüsche

Die Kampagne "Natürlich Niederrhein" stellten im Rosenhof Odendahl, Neuss-Allerheiligen, vor (v.l.n.r.): Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Dr. Anke Schirocki, Elke Hohmann, IHK Mittlerer Niederrhein, Kreiswirtschaftsdezernent Jürgen Steinmetz, Franz-Josef Odendahl und Martin Lutz, Geschäftsführer Standort Niederrhein GmbH.

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"Natürlich Niederrhein" - so heißt der Slogan, mit dem die Netzwerkinitiative Agrobusiness Niederrhein künftig nach außen auftritt. "Natürlich Niederrhein" - das soll Bezug herstellen zur Naturverbundenheit von Landwirtschaft und Gartenbau am Niederrhein, aber auch ein neues Selbstbewusstsein dokumentieren: "Die ländliche Struktur des Niederrheins ist keine Schwäche, sondern eine Stärke", begründet Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin der Agrobusiness-Initiative. Zusammen mit dem Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke, und weiteren Partnern der Agrobusiness-Initiative wie der IHK Mittlerer Niederrhein und der Standort Niederrhein GmbH stellte sie den neuen Agrobusiness-Markenauftritt jetzt der Öffentlichkeit vor.

"Mit unserem neuen Slogan und einer frischen Marketing-Kampagne möchten wir die Kompetenzen der Branche deutlich machen und aktiv kommunizieren", sagte Schirocki bei der Vorstellung. Wie Landrat Petrauschke betonte, spiele auch im Rhein-Kreis Neuss die Landwirtschaft mit ihrem wirtschaftlichen Potential eine bedeutende Rolle. "Rund 60 Prozent unserer Kreisfläche wird landwirtschaftlich genutzt und die Produzenten sind nah am Verbraucher." Mit Blick auf die Zukunft und europäische Konkurrenz-Regionen gehe es, so Petrauschke, darum, "Stärken zu stärken".

In der Tat kombiniert die Kampagne rund um den neuen Slogan die wirtschaftlichen Stärken der Agrobusinessregion mit einer guten Portion Selbstbewusstsein. Das zeigt auch die neu aufgelegte Plakatserie: Sie zeigt keine Models, sondern "echte" Unternehmer vom Niederrhein, die Beachtenswertes leisten: Modernste Klimatechnologie in einem voll automatisierten Gewächshaus ist hier zum Beispiel ein Thema, aber auch die Lieferung von frischem Salat "just in time", damit der Lebensmitteleinzelhandel noch am gleichen Tag frische verzehrfertige Produkte anbieten kann.

Rosenhof Odendahl: Beispielhafter Markterfolg

Wie modernes Agrobusiness funktioniert, konnte man sich übrigens bei der Kampagnenvorstellung gleich vor Ort ansehen: Der Rosenhof Odendahl ist einer derjenigen Betriebe, die modernste Technik und modernstes Marketing für sich nutzen, um sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Unternehmenschef Franz Josef Odendahl produziert in seinem Betrieb langlebige Topfrosen für Garten und Balkon – ein breites Sortiment, das nicht nur zeitlich auf den Punkt genau im Handel sein, sondern auch den aktuellen Wünschen der Kunden entsprechen muss. "In diesem Geschäft muss man permanent auf der Höhe der Zeit sein - technisch, qualitativ und auch vom Service her muss alles passen, sonst rutscht man ab", schildert Odendahl seine Marktbedingungen. Dass er die hohen Anforderungen erfüllt, zeigt der Unternehmenserfolg: Das Unternehmen wird noch in diesem Jahr eine umfassende Betriebserweiterung von 7.500 Quadratmetern Gewächshausfläche zum Abschluss bringen und sich damit noch besser für die Zukunft aufstellen.

"Der Rosenhof Odendahl ist ein gutes Beispiel für die Innovationskraft und Kompetenz des niederrheinischen Agrobusiness", betont Anke Schirocki. "Genau dies möchten wir mit unserer neuen Kampagne ‚Natürlich Niederrhein’ abbilden. Wir möchten mit berechtigtem Stolz sagen: Natürlich kommt dieses Know How vom Niederrhein. Natürlich haben wir hier die Kraft, Innovationen zu entwickeln und marktreif zu machen. Das sind wir. Und das können wir."

Natürlich Niederrhein: Symbol für Qualität

Das Logo "Natürlich Niederrhein" soll damit gewissermaßen zum Qualitäts-Symbol für die Erzeugnisse vom Niederrhein werden. Deshalb hat man eine Marke kreiert, die die Stärken des niederrheinischen Agrobusiness auf einen Punkt bringt - Natur, Bodenständigkeit, Qualität, Tradition; aber auch technisches Know How, Innovationsfähigkeit und Modernität. Drei Sterne im Logo stehen sinnbildlich für diese Kompetenzen, verdeutlichen die Kombination von Natur, Tradition und Innovation. "Damit vermittelt das Logo genau den Kompetenz-Mix, den wir in der Agrobusiness-Region Niederrhein haben", bekräftigt Schirocki.

Zu diesem Kompetenz- und Branchen-Mix gehört neben den Erzeugern aus Landwirtschaft und Gartenbau die gesamte Wertschöpfungskette von Agrarprodukten. "Energieversorger sind ebenso Teil des Agrobusiness wie Logistikunternehmen, Maschinenhersteller, Vermarkter oder die weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie", so Schirocki. "Sie alle sollen durch das neue Logo angesprochen werden – und können es ab sofort als Absender-Signet auch für ihre Produkte nutzen."

Niederrhein-Bekenntnis per Aufkleber

Und noch mehr: Das Logo "Natürlich Niederrhein" kann man sich demnächst auch aufs Auto kleben. Denn ab sofort sind Aufkleber mit dem Schriftzug bei der Geschäftsstelle der Agrobusiness-Initiative erhältlich. Zusätzlich wurden eine Imagebroschüre aufgelegt und ein neuer Internet-Auftritt erstellt, die über die Aktivitäten der Netzwerkinitiative und die Vorteile einer Mitgliedschaft informieren. Wer mehr wissen will, kann sich unter nachfolgendem Link informieren.

Entwickelt wurde die Kampagne "Natürlich Niederrhein" in weniger als fünf Monaten. Mit Unterstützung durch die niederrheinische PR-Agentur document1 und die Werbeagentur M28 aus Düsseldorf führte die Agrobusiness-Initiative in dieser Zeit Workshops mit Unternehmern und Wirtschaftsfachleuten durch, um die Positionierung der Marke exakt zu bestimmen. "Das Ergebnis dieser geschlossenen Mannschaftsleitung darf sich sehen lassen", zeigt sich Schirocki überzeugt. "Jetzt kommt es darauf an, möglichst viele Multiplikatoren für ‚Natürlich Niederrhein’ zu gewinnen. Das werden wir schaffen."

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