Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Projekt zur Sturzprävention wird erfolgreich umgesetzt

acht lächelnde Personen

Im Seniorenzentrum Maria Frieden in Jüchen zeigt das Präventionsprojekt des Rhein-Kreises Neuss erste Erfolge. Über die Auszeichnung mit dem Gütesiegel "Sturzpräventive Einrichtung" des Landes NRW freuten sich (v.r.): Dr. Hans-Ulrich Klose, stellv. Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Jan Wriggers, BKK Deutsche Bank, Richard Sachse, Leiter des Seniorenzentrums, Karsten Rumpeltin, Kreisgesundheitsamt, Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky, Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, Rolf Nehrhoff, Förder- und Freundeskreis des Seniorenzentrums, und Pflegedienstleiterin Beate Schmitz.

Senioren |

Hanteltraining und Gleichgewichtsübungen für Senioren, um Stürze zu vermeiden – über die Umsetzung des Präventionsprojekts "Gesund und mobil im Alter" haben sich Dr. Hans-Ulrich Klose, stellvertretender Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke und Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky im Seniorenzentrum Maria Frieden in Jüchen informiert. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko zu stürzen und auch die damit verbundene Gefahr von Knochenbrüchen, die für betroffene Senioren eine erhebliche Belastung sind und zu hohen Behandlungs- und Folgekosten führen. "Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wächst die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge im Alter. Dieser Entwicklung trägt die Gesundheitskonferenz in Rhein-Kreis Neuss Rechnung und hat Sturzprävention als Schwerpunktthema ausgewählt. Mit dem Projekt "Gesund und mobil im Alter" wurden bereits beachtliche Erfolge erzielt", erklärte Dr. Klose, der dem Seniorenzentrum Maria Frieden zur kürzlich erfolgten Auszeichnung mit dem Gütesiegel "Sturzpräventive Einrichtung" des Landes Nordrhein-Westfalen gratulierte.

Das Projekt "Gesund und mobil im Alter" wird unter Federführung des Kreisgesundheitsamts in enger Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein und mit Unterstützung der Betriebskrankenkasse der Deutschen Bank kreisweit in insgesamt zehn Heimen und sechs Begegnungsstätten umgesetzt. "Unser Ziel ist es, die Mobilität und Selbständigkeit von Senioren durch Vermeidung von Stürzen und dadurch bedingten Verletzungen zu erhalten. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität älterer Menschen geleistet", betonte Kreisdirektor Petrauschke. In den teilnehmenden Einrichtungen steht regelmäßiges Gruppentraining mit qualifizierten Übungsleitern auf dem Programm. Außerdem wird Beratung und Informationsmaterial zur Sturzprävention angeboten. Das Projekt dauert ein Jahr und ermöglicht den Seniorenhäusern und Begegnungsstätten, anschließend die Maßnahmen zur Sturzprävention selbständig weiterzuführen.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.