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Schaumbildung auf der Erft: Kreisumweltamt schaltet Staatsanwaltschaft ein und verstärkt die Überwachung

Umwelt |

An der Flutgrabenwehranlage der Erft in Grevenbroich wurden in der vergangenen Woche Schaumteppiche festgestellt. Die daraufhin von der Unteren Wasserbehörde des Rhein-Kreises Neuss in Zusammenarbeit mit dem Erftverband und der Stadt Grevenbroich veranlassten Untersuchungen zeigten eine erhöhte Belastung mit Tensiden. Die Ursache dieser Belastung konnte trotz intensiver Nachforschungen noch nicht ermittelt werden. Wegen des Verdachts einer Gewässerverunreinigung wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

"Neben einer Aufklärung der festgestellten Gewässerverunreinigungen richten sich die Aktivitäten der Unteren Wasserbehörde auf die Verhinderung künftiger unerlaubter Einleitungen", erklärte Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky. "Deshalb erstellt die Untere Wasserbehörde in Abstimmung mit Erftverband und Stadt Grevenbroich ein engmaschiges Überwachungs- und Reaktionskonzept. Ziel ist, erneute Tensidbelastungen frühzeitig zu erkennen und zeitnah abzustellen. Daher werden wir die Situation auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten aufmerksam beobachten." Beobachtungen und Hinweise nimmt die Kreisleitstelle unter der Telefonnummer 02131 1350 entgegen.

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