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Neue Kreisleitstelle für 3,6 Millionen Euro geht in Betrieb

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Stellten die neue, moderne Kreisleitstelle in Neuss vor

Sicherheit |

Nach rund 20 Monaten Bauzeit ist die neue Kreisleitstelle des Rhein-Kreises Neuss jetzt betriebsbereit. Weder Platz noch Technik der alten Kreisleitstelle wurden den ständig wachsenden Anforderungen gerecht. "Sicherheit ist ein wichtiger Standortfaktor", betonte Landrat Dieter Patt bei der Vorstellung der rund 3,6 Millionen Euro teuren neuen Einrichtung im Gebäude der Feuerwache Hammfelddamm in Neuss. Patt bedankte sich – wie auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Neuss, Angelika Quiring-Perl, – für die gute Zusammenarbeit der Politik und der beiden Verwaltungen, durch die das Projekt so zügig realisiert werden konnte.

1,8 Millionen Euro hat die Stadt Neuss in die erforderliche, bauliche Aufstockung eines Flügels der Feuerwehrwache für die Kreisleitstelle investiert, die im Rahmen eines langjährigen Mietvertrages mit dem Kreis refinanziert wird. Noch einmal die gleiche Summe hat der Rhein-Kreis Neuss in die Hand genommen, um Einsatzleitrechner, Telekommunikations- und Alarmierungstechnik auf den neusten Stand zu bringen. Auf insgesamt 26 Mitarbeiter kann Kreisbrandamtsrat Thomas Dilbens, Leiter der Einrichtung, zurückgreifen: "Wir sind 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr in Notfällen für die Menschen da."

Von Neuss aus koordiniert die Kreisleitstelle jährlich mehr als 60 000 Einsätze der 2 500 Feuerwehr- und Rettungskräfte und ihrer 470 Fahrzeuge im Rhein-Kreis Neuss. Statt der bisher vier Disponentenplätze verfügt die neue Kreisleitstelle über acht Einsatzplätze plus vier Reserveplätze. Damit gibt es doppelt so viele wie bisher. Zusätzlich wurden durch den Neubau die bisher im gesamten Gebäude der Feuerwache Neuss verteilten Technik-, Büro- und Sozialräume der Kreisleitstelle auf einer Fläche von 540 Quadratmetern zusammengefasst. "Es war folgerichtig und konsequent, frühzeitig dem ständig wachsenden Herausforderungen unserer Region Rechnung zu tragen. Wir sind jetzt auf einem Stand, wo wir mal Luft holen können", hob Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke hervor.

Mit der räumlichen Umgestaltung, so Ursel Meis, Vorsitzende des Ausschusses für Rettungswesen, Feuerwehr- und Katastrophenschutz des Rhein-Kreises Neuss, werde auch eine Arbeitserleichterung für den schweren und verantwortungsvollen Dienst in der Leitstelle erreicht. "Auf das Erreichte können wir stolz sein", so Meis.

Die Disponentenplätze der alten Kreisleitstelle werden nicht auf den Müll geworfen. Einige der Einsatzplätze werden ausgestattet mit modernster Technik und finden ihr neues Zuhause im Krisenstab des Kreises im Tiefkeller in Grevenbroich, um im Havariefall von dort zusätzlich eine Notversorgung sicherstellen zu können.

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