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Kulturarbeit des Landschaftsverbands Rheinland: Kompetenter und verlässlicher Partner auch für den Rhein-Kreis Neuss  

Portrait-Foto Dieter Patt

Landrat Dieter Patt a.D.

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Das Rheinland ist eine ebenso lebendige wie geschichtsträchtige Kulturregion. Vielfältig und abwechslungsreich ist daher auch die kulturelle Arbeit des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) als Partner der 13 Kreise und 14 kreisfreien Städte im Rheinland. Vorsitzender des LVR-Kulturausschusses ist nun schon im zehnten Jahr Landrat Dieter Patt.

"Die Vielfalt unserer Kultur zu erfassen, zu erforschen, zu bewahren und zu pflegen ist Aufgabe des Landschaftsverbandes, der in der Vergangenheit bereits viel geleistet hat. Dazu hat der Kulturausschuss ebenfalls beigetragen", erklärt Patt. Er erinnert daran, dass der Landschaftsverband Rheinland seinerzeit nicht nur der Stiftung Schloss Dyck "mit fünfeinhalb Millionen Mark auf die Sprünge geholfen hat", sondern die Stiftung in diesem Jahr gemeinsam mit dem Land, RWE und dem Rhein-Kreis Neuss auch aus der Unterfinanzierung geführt habe.

"Schloss Dyck ist zweifellos ein Juwel für das Rheinland. Über 230.000 Besucher allein im Jahr 2008 sprechen für sich", so Patt. Der LVR sei bereits seit über zehn Jahren in Gespräche zur Sicherung des Schlosses einbezogen. Neben den finanziellen Leistungen bringe der LVR auch seine Fachkompetenz in den Bereichen der Denkmalpflege und des europäischen Gartennetzwerkes (EGHN) ein.

"Im Rahmen der regionalen Kulturförderung wurden viele Institutionen im Rheinland finanziell unterstützt wie das Max-Ernst-Museum Brühl oder Schloss Benrath in Düsseldorf oder mit der Auszeichnung des Rheinlandtalers das große ehrenamtliche Engagement der Menschen im Rheinland gewürdigt", resümiert Patt. Auch habe der LVR zentrale Themen des Rheinlandes wie das Schützenwesen in Neuss aufgegriffen. Als ein "großes und erfolgreiches Projekt von europäischer Dimension" bezeichnet Patt die "Wege der Jakobspilger im Rheinland". Der fast 2000-jährige Weg von Nimwegen nach Köln wurde jetzt im April offiziell eröffnet. Station ist auch Zons.

Als ein weiteres Beispiel für das kulturelle Engagement des LVR im Rhein-Kreis Neuss nennt Patt das Museum in Grevenbroich. Für die Villa Erkens ist mit Hilfe des LVR ein überregionales Museumskonzept entwickelt worden, das vorsieht, dort das "Museum der niederrheinischen Seele" zu etablieren. Dabei ist auch eine finanzielle Förderung durch den LVR geplant.

Ein anderes bedeutendes Kultur-Projekt, das mit Unterstützung des LVR realisiert wird, befindet sich auf dem so genannten Kirkeby-Feld der Raketenstation Hombroich: das neue Museum für die Sammlung von Dr. Irmgard Feldhaus. Das Feldhaus-Museum unter der Verantwortung des Clemens-Sels-Museums Neuss wird die ständige Ausstellung "Bilder für Jedermann" mit populären Druckgraphiken des 18. bis 20. Jahrhunderts präsentieren. "Für die Innenausstattung des ‚Feld-Hauses’ hat der LVR 2008 bereits 86 250 Euro bereitgestellt, für 2009 ist nochmals die gleiche Summe vorgesehen", erklärt Patt. Weitere Maßnahmen im Rahmen der regionalen Kulturförderung 2009 des LVR seien das diesjährige Blues-Festival im Kreiskulturzentrum Sinsteden und die NRW-Rückriem-Route.

Wie Landrat Patt betont, ist der LVR "seit Jahren ein kompetenter und verlässlicher Partner für unsere Region, über seine umfassenden Leistungen im sozialen Bereich hinaus eben auch in der Kulturarbeit." Ein Arbeitsschwerpunkt der kommenden Monate, so der LVR-Kulturausschuss-Vorsitzende, dürfte das Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 sein.

Einen Überblick über die Arbeitsschwerpunkte des Vorjahres gibt der jetzt erschienene "LVR-Kulturbericht 2008". Der kostenlose Bericht kann beim LVR-Dezernat Kultur und Umwelt unter der Rufnummer 0221 809-3786 angefordert werden und ist auch im Internet unter nachzulesen.

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