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Hartz IV: Kreis gibt Mehreinnahmen bei Landeszuweisung an Gemeinden weiter

Portrait-Foto Dieter Patt

Landrat Dieter Patt a.D.

Soziales |

Der Rhein-Kreis Neuss erhält in diesem Jahr 5,18 Millionen Euro Landeszuweisung für die Hartz IV-Aufwendungen aufgrund der Landesersparnisse bei den Wohngeldausgaben; 0,75 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Auf Grundlage der vereinbarten Sozialhilfesatzung wird der Kreis die zufließenden Mehreinnahmen in die Abrechnung mit den Städten und Gemeinden einfließen lassen. Seit 2005 beteiligen sich die Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss jährlich auf Grundlage der gemeinsam vereinbarten Satzung zu 50 Prozent an den Hartz IV-Nettoaufwendungen. Im Gegenzug erhebt der Rhein-Kreis Neuss entsprechend weniger Kreisumlage. "Letztlich bleibt allerdings das Gesamtergebnis bei den Hartz IV-Aufwendungen abzuwarten, denn durch die allgemeine Wirtschaftskrise ist auch ein Anstieg der Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften und somit auch ein Anstieg der Aufwendungen festzustellen", betont Landrat Dieter Patt. Trotzdem gibt man sich im Kreishaus optimistisch, den im laufenden Haushalt veranschlagten Kostenrahmen bei den Hartz IV-Aufwendungen einhalten zu können.

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