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Änderung der Gebühren für den Rettungsdienst

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Der Rhein-Kreis Neuss ist Träger von vier Rettungswachen. Die bei der Erfüllung dieser gesetzlichen Aufgabe entstehenden Kosten werden durch Gebühren gedeckt. Und die sinken jetzt insgesamt. Denn mit der einstimmigen Verabschiedung durch den Kreistag tritt zum 1. Juli eine geänderte Satzung für den Rettungsdienst des Rhein-Kreises Neuss in Kraft.

Pro Einsatz fallen nun für einen Rettungswagen 270 statt bisher 338 Euro (- 20,1%), für einen Krankenwagen 102 statt 109 Euro (- 6,4%) und für die Leitstelle keine Gebühren mehr statt bisher 19,50 Euro (- 100%) an. Lediglich die Kosten für einen Notarzteinsatz steigen von 324 auf 330 Euro (+ 1,9%).

"Wir sind froh, dass wir mit Unterstützung der Hilfsorganisationen solche Angebote machen können. Damit stehen wir in der Region gut da", sagt Ursel Meis, Vorsitzende des Ausschusses für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz  des Rhein-Kreises Neuss. Durch gezielte Anstrengungen, so Meis, hätten die Gebühren jetzt nach unten angepasst werden können, nachdem sie zuletzt 2007 wegen der Mehrwertsteuererhöhung und verkürzter Arbeitszeiten im Rettungsdienst erhöht werden mussten. Wie Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke betont, entlastet die neue Satzung die Krankenkassen als Kostenträger in schwierigen Zeiten: "Mit seiner Gebührensenkung leistet der Rhein-Kreis auch einen Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen."

Außer in den Städten Neuss und Dormagen liegt die Zuständigkeit für die Rettungswachen im Kreisgebiet ganz beim Rhein-Kreis Neuss, der zudem Träger der Leitstelle für Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz ist. In deren Modernisierung und Ausbau hat der Kreis allein im vergangenen Jahr zwei Millionen Euro investiert. Petrauschke: "Die Menschen bei uns können sich im Notfall auf schnelle und kompetente Hilfe verlassen, mit großem Engagement unseres Rettungsdienstes rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr."

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