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Gesunde-Städte-Netzwerk traf sich in Frankfurt

Gesundheit |

Über 150 Teilnehmer konnte Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky bei seiner Eröffnungsansprache anlässlich des Symposiums zum 20-jährigen Bestehen des Gesunde-Städte-Netzwerks Deutschland im Frankfurter Römer begrüßen. In seiner Rede betonte Mankowsky die Bedeutung der Gesundheitsförderung für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands: "Investitionen in Gesundheit fördern nicht nur die Lebensqualität jedes Einzelnen. Sie tragen dazu bei, dass auch eine Gesellschaft, die in demografischer Hinsicht weniger und älter wird, die Güter erwirtschaften kann, die unseren Wohlstand ausmachen."

Teil des Symposiums war auch eine Podiumsdiskussion zum Thema "Starke Kommunen: Allianzen für Gesundheit", bei der der parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Rolf Schwanitz, bedauerte, dass es in dieser Legislaturperiode nicht zu einem Präventionsgesetz auf Bundesebene gekommen sei. Karsten Mankowsky machte deutlich, dass sich die Gesundheitskonferenz im Rhein-Kreis Neuss bewährt habe, um Maßnahmen für die Gesundheitsförderung und Prävention mit allen Beteiligten abzustimmen. Mit einem Präventionsgesetz könnte auch im Rhein-Kreis Neuss noch mehr in die Gesundheit der Menschen investiert werden. Professor Rolf Rosenbrock, Mitglied des "Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen", setzte sich dafür ein, die Präventionsanstrengungen der Kassen bei deren Spitzenverband zu bündeln, um sie erfolgsorientierter als bisher einsetzen zu können.

Heidemarie Marona vom in Neuss ansässigen Unternehmen Janssen-Cilag warb in Frankfurt dafür, Berührungsängste in der Zusammenarbeit mit Unternehmen abzubauen. So hätte Janssen-Cilag bereits seit Jahren Gesundheitsprojekte gefördert und sei auch erfolgreich Mitglied in der Gesundheitskonferenz im Rhein-Kreis Neuss. Die langjährige Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Prof. Ilona Kickbusch, erläuterte die Zusammenhänge zwischen Sozialstatus und Gesundheitssituation.

Auf der von Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky geleiteten Mitgliederversammlung konnte das Gesunde-Städte-Netzwerk eine Erfolgsbilanz präsentieren. Die Zahl der Mitgliedskommunen ist in den vergangenen 20 Jahren von 10 auf inzwischen 68 angestiegen. Diese 68 Kommunen repräsentieren 20 Millionen Einwohner. Der Rechenschaftsbericht des Netzwerkmitgliedes Rhein-Kreises Neuss über seine Arbeit in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention in den letzten vier Jahre wurde vom Geschäftsführer der Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss, Carsten Rumpeltin, vorgelegt. Als Vertreter der über 100 Selbsthilfegruppen im Rhein-Kreis Neuss war Hans-Ferdi Schulze bei der Veranstaltung dabei.

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