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Vorläufiges amtliches Endergebnis zur Europawahl im Rhein-Kreis Neuss

Abstrakt; Flaggen der Länder Europas um Europafahne

Europa |

Europa ist groß - und der Stimmzettel zur Europawahl war es auch. Auf rund 94 Zentimeter Länge konnte der Wähler zwischen 31 Parteien und politische Gruppierungen in Nordrhein-Westfalen wählen. Und dennoch gaben weit weniger als die Hälfte, genau 42,03 Prozent, der insgesamt 332 084 Wahlberechtigten im Rhein-Kreis Neuss ihre Stimme in den Wahllokalen ab. Die CDU bleibt trotz Verlusten weiterhin stärkste Kraft im Rhein-Kreis Neuss, die 43,23 Prozent (2004: 50,76) der gültig abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen konnte. Die SPD kam auf nur noch 19,99 Prozent, bei der letzten Europawahl waren es noch 20,58 Prozent. Die FDP geht auch im Rhein-Kreis Neuss als Gewinner aus den Wahlen hervor mit 16,21 Prozent (2004: 9,68) der Stimmen, Bündnis 90/DIE GRÜNEN kamen auf 10,82 Prozent (2004: 10,35).

Schwache Wahlbeteiligung

Landrat Dieter Patt zeigte sich im Kreishaus Grevenbroich unmittelbar nach der Wahlpräsentation als Kreiswahlleiter und überzeugter Europäer enttäuscht über die schwache Wahlbeteiligung. Die Wahlbeteiligung bei der siebten Direktwahl zum Europäischen Parlament war im Rhein-Kreis Neuss - im Bundestrend liegend - so schwach wie noch nie: 1994 betrug sie noch satte 60,9 Prozent, sank 1999 und 2004 auf nur noch 45,6 bzw. 43,49 Prozent und erlebt 2009 mit 42,03 Prozent ihren Tiefstand.

Als erste Kommune im Rhein-Kreis Neuss hatte die Stadt Korschenbroich ihre Stimmbezirke um 19:15 Uhr ausgezählt.

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