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Lebensmittelüberwachung im Rhein-Kreis Neuss ist gut aufgestellt

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Die Personalsituation in der Lebensmittelüberwachung im Land stand im Mittelpunkt einer Untersuchung, die das nordrhein-westfälische Umweltministerium wegen einer Reihe so genannter Gammelfleisch-Skandale durchgeführt hat. Das Ergebnis der detaillierten Erhebung in 54 Behörden ist für den Rhein-Kreis Neuss positiv ausgefallen. Einen Handlungsbedarf sieht das Ministerium für den Rhein-Kreis Neuss nicht. Über das erfreuliche Ergebnis informierte Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky die Kreistagsmitglieder in der vergangenen Sitzung des Kreisausschusses in Neuss. 

Laut Umweltministerium verfügte der Kreis im Frühjahr 2008 mit sechs Lebensmittelkontrolleuren bereits über eine "ausreichende Personalstärke". Zwischenzeitlich hat der Rhein-Kreis Neuss die Zahl seiner Lebensmittelkontrolleure auf sieben erhöht. Damit liegt der Rhein-Kreis Neuss landesweit auf Platz 17 unter allen untersuchten Kommunen. Außerdem beschäftigt das Amt mit Sitz im Kreishaus Grevenbroich zusätzlich zwei Kontrollassistenten, deren Personalkosten das Land NRW trägt.

"Präventiver Verbraucherschutz ist uns wichtig. Bereits 2003 hat unsere zertifizierte Lebensmittelüberwachung ein Qualitätsmanagement nach ISO-Norm umgesetzt. Schnelle und effektive Handlungsfähigkeit haben wir noch im Dezember unter Beweis gestellt, als es um Dioxin-verdächtiges Schweinefleisch aus Irland ging. Unsere Lebensmittelüberwachung im Rhein-Kreis Neuss ist gut aufgestellt", betont daher Landrat Dieter Patt.

Rund 3.600 Lebensmittelbetriebe gibt es im Rhein-Kreis Neuss. Die Palette reicht vom direkt vermarktenden Landwirt über Metzgereien und Bäckereien, Imbissstuben und Restaurants, Altenheime und Krankenhäuser bis zu weitweit exportierenden Herstellern, die beispielsweise Pflanzenöl oder Paniermehl produzieren. Lebensmittelkontrolleure und Veterinäre des Rhein-Kreises Neuss prüfen die Betriebe regelmäßig auf die Einhaltung von Bestimmungen zum Verbraucherschutz. 2007 wurden insgesamt 2.384 Betriebskontrollen durchgeführt. In 213 Fällen verhängte das Kreisveterinär- und Lebensmittelüberwachung  Bußgelder, wofür Hygienemängel und Mängel bei der Kennzeichnung von Zusatzstoffen die häufigsten Ursachen waren.

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