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Unternehmen PSL eröffnet Distributionszentrum im Neusser Hafen

sieben Personen halten Kisten mit Obst

Eröffnung des neuen Fruchtzentrums von PSL

Wirtschaft |

Limetten, Ananas, Maracuja und Papaya stapeln sich meterhoch in den Regalen. Das mit exotischen Früchten gefüllte Lagerhaus im Neusser Hafen, wo Landrat Dieter Patt, Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, Kreiswirtschaftsdezernent Jürgen Steinmetz und Ulrich Groß, Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen, jetzt an der Eröffnungsfeier teilnahmen, ist Teil des neuen Fruchtzentrums von PSL. Und PSL steht für "Product Service Latinamerica".

Seinen Standort hatte PSL vor der Eröffnung des Fruchtzentrums am Hafenbecken 5, in das 2,8 Millionen Euro investiert worden sind, im Neusser Kreishaus. Denn mit dem kolumbianischen Handelsbüro hatte der Rhein-Kreis Neuss dort schon vor Jahren die Ansiedlung des Unternehmens, das mit Früchten aus Lateinamerika handelt, unterstützt. Jetzt hat PSL sein erstes Fruchtzentrum im Neusser Hafen eröffnet, von dem aus künftig Waren nach ganz Europa ausgeliefert werden.

"Das wird unsere Lateinamerikaverbindungen weiter stärken", so Landrat Patt. Die Zusammenarbeit mit Lateinamerika begann 1994 mit der Beteiligung des Rhein-Kreises Neuss und der Deutschen Sporthochschule Köln an einem internationalen Sportkongress in Kolumbien. Es folgten unter anderem Unternehmerreisen, ein deutsch-kolumbianischer Handelstag (1998), eine Lateinamerika-Konferenz im Rhein-Kreis Neuss (1999), die Eröffnung des Deutsch-Kolumbianischen Handelsbüros im Kreishaus Neuss (2002) sowie Treffen des Landrates mit dem kolumbianischen Staatspräsidenten, zuletzt Ende vorigen Monats in Berlin.

Für PSL ist die Eröffnung des neuen Fruchtzentrums ein erster Schritt. Denn die Expansion ist bereits terminiert: "Im Januar 2011 wollen wir das Fruchtzentrum um einen identischen Gebäudekomplex erweitern", erläuterte Firmeninhaber und Geschäftsführer Jorge Riano. Nach ersten Kontakten mit dem Rhein-Kreis Neuss habe er sich für Neuss als Standort entschieden, weil er hier wesentlich mehr Unterstützung bekommen habe als dies in den Niederlanden der Fall gewesen wäre, berichtet Riano.

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