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Rhein-Kreis Neuss startet Wettbewerb für kleine und mittelständische Betriebe

Personengruppe

Bei der Präsentation des Wettbewerbs im Kreishaus Neuss

Wirtschaft |

Die Frage, wie sie Familie und Beruf erfolgreich miteinander verbinden können, stellt sich noch heute vielen berufstätigen Frauen. "Eine familienbewusste Personalpolitik nimmt bei der Antwort darauf eine Schlüsselrolle ein. Davon profitieren nicht nur die Beschäftigten, sondern mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftebedarf auch die Wirtschaft", so Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, der jetzt im Kreishaus Neuss mit Kreiswirtschaftsdezernent Jürgen Steinmetz und Kooperationspartnern den vom Kreis gestarteten Wettbewerb "Familienfreundliches Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss" vorstellte.

Ab sofort wird das familienfreundlichste Unternehmen im Kreisgebiet gesucht. Unterstützt wird der Kreis dabei von der IHK Mittlerer Niederrhein, der Bundesagentur für Arbeit und der Kreishandwerkerschaft Niederrhein Krefeld-Viersen-Neuss. Teilnehmen kann jedes kleinere oder mittelständische Unternehmen, jede Kanzlei, Agentur oder Praxis mit Sitz im Rhein-Kreis Neuss. Insgesamt stehen 10 000 Euro als Preisgeld bereit. Bewerbungsfrist ist bis zum 31. März 2009.

"Wir sind schon gespannt, welche Konzepte und Ideen eingereicht werden", sagte Kreisdirektor Petrauschke. Er betonte, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten enorm wichtig sei: "Es geht für die Unternehmen auch darum, gute Mitarbeiter zu halten und Fachkräfte wieder für den eigenen Betrieb zu gewinnen." Mit dem nun erstmals ausgeschriebenen Preis für Familienfreundlichweit soll das Thema in den Unternehmen noch mehr Aufmerksamkeit finden und im Rhein-Kreis Neuss weiter gestärkt werden.

Insbesondere für kleine und mittlere Betriebe sei bei der Familienfreundlichkeit Kreativität gefragt, unterstrich auch Dezernent Steinmetz. Wie Steinmetz erläuterte, werden in diesen Tagen 2 500 Fragebögen an Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und bis zu 50 Millionen Euro Umsatz verschickt, in denen u. a. Flexibilität am Arbeitsplatz, Teilzeitangebote oder Betreuungsmöglichkeiten für Kinder abgefragt werden.

"Es geht uns auch darum, gute Ideen, die vielleicht bisher nur vereinzelt praktiziert werden, bekannt zu machen und als Vorbild herauszustellen", erklärte im Kreishaus der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Paul Neukirchen. Und Georg

Ficke, stellvertretender Hauptgeschäftführer der IHK Mittlerer Niederrhein, ergänzt: "Familienbewusste Gestaltung von Arbeitszeiten ist eine gesellschaftliche Verpflichtung und stärkt gleichzeitig die Attraktivität jedes Arbeitgebers."

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