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Über eine Million Euro für Sportstätten-Sanierung vorgesehen

sechs lächelnde Personen mit Basketbällen

Sport |

Für rund 170.000 Euro hat der Rhein-Kreis Neuss jetzt die Dreifach-Turnhalle im Kreis-Berufsbildungszentrum (BBZ) Am Sodbach in Grevenbroich saniert. Schwerpunkte der Arbeiten lagen in der Erneuerung der Sanitäranlagen, der Beleuchtung und der Hallentrennwände. Außerdem wurden neue Umkleidebänke angeschafft und Malerarbeiten durchgeführt.

Die Arbeiten im BBZ Grevenbroich sind Teil eines umfassenden Sportstätten-Sanierungsprogramms des Kreises. Neben dem BBZ in Grevenbroich wurden auch Sanierungsarbeiten in den Sporthallen der kreiseigenen Berufsschulen in Neuss und Dormagen sowie in den Schwimmbädern der Förderschulen Am Nordpark in Neuss und Sebastianusschule in Kaarst- Holzbüttgen in Angriff genommen. Geplant sind an den Standorten u. a. Dach- und Hallenbodenerneuerungen, Sanierungsarbeiten an Duschkabinen, Toilettenanlagen und Türen. 2009 sollen die umfangreichen Arbeiten abgeschlossen sein.

"Insgesamt 1,1 Millionen Euro sind im abgelaufenen und in diesem Jahr für unser Sportstätten-Sanierungsprogramm im Etat vorgesehen. Wir wollen Sport zu einem Markenzeichen im Rhein-Kreis Neuss machen. Dazu gehören auch gute Sportbedingungen für Schul- und Vereinssport. Außerdem werden auch heimische Handwerksbetriebe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durch die öffentlichen Auftragsvergaben unterstützt", erklärte Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke.

Auch BBZ-Schulleiter Herbert Ortmanns freut sich über das Sanierungsprogramm: "Ich bin wirklich froh, dass der Rhein-Kreis Neuss als Schulträger unsere Schule in Schuss hält und den Schülern gute Lernbedingungen ermöglicht."

Dankbar zeigten sich auch die Basketballer der Grevenbroich

Elephants, die die BBZ-Sporthallen für den Vereinssport intensiv nutzen. "Früher", erzählte Vereinsvorsitzender Dr. Friedrich Wilhelm Korsten, "waren vor allem defekte Duschanlagen und schlechte Beleuchtung für unsere Sportler ein Ärgernis. Das ist jetzt Gott sei Dank vorbei."

Ortmanns und Korsten nahmen zusammen mit Kreisdirektor Petrauschke, Kreiskämmerer Ingolf Graul und Sportdezernent Jürgen Steinmetz an einem Rundgang teil und ließen sich von Kreis-Bauamtsleiter Michael Baumeister über den Fortgang der Sanierungsmaßnahmen unterrichten. "Noch müssen kleinere Teilarbeiten abgeschlossen werden, aber sonst sind wir mit dem aktuellen Stand der Sanierungsmaßnahmen zufrieden", sagte Baumeister.

"Wer rechtzeitig saniert, spart hohe Folgekosten und investiert in die Zukunft", ist sich auch Kreiskämmerer Ingolf Graul sicher. Mit dem Sanierungsprogramm hat der Kreis auch Energieeinsparmaßnahmen beispielsweise durch den Einsatz von Bewegungsmeldern in Fluren und Umkleidekabinen, Wasserregler in Duschräumen und verbesserte Isolierungen im Dachbereich verbunden.

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