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Unternehmerreise nach Kaluga und Moskau

vier lächelnde Personen

Wirtschaft |

Mitte Januar machen sich 18 Vertreter regionaler mittelständischer Unternehmen aus den Branchen Telekommunikation, Maschinenbau, Sicherheit und Immobilien gemeinsam mit Kreiswirtschaftsdezernent Jürgen Steinmetz auf den Weg nach Russland, um Kontakte zu knüpfen und Geschäftsbeziehungen auszuloten. Der Rhein-Kreis Neuss und die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein haben die fünftägige Informationsreise nach Moskau und Kaluga organisiert. "Aufgrund der hohen Exportquote der Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss sind Kontakte nach Russland unverzichtbar. In der aufstrebenden Wirtschaftsregion Kaluga haben sich bereits Weltkonzerne wie VW, Siemens und Volvo angesiedelt. Auch für mittelständische Unternehmen gilt es, dabei zu sein und Chancen zu nutzen", so Steinmetz.

Die Region Kaluga zeichnet sich durch ihre Nähe zur russischen Hauptstadt Moskau aus und hat etwa die Größe Nordrhein-Westfalens. Sie zählt einer Studie zufolge zu den sich am stärksten entwickelnden Wirtschaftsregionen Russlands, das nach wie vor als einer der aussichtsreichsten Märkte der globalisierten Weltwirtschaft gilt. Moskau und die Region Kaluga bilden zusammen einen 15-Millionen-Einwohner Markt. Im Rahmen der Unternehmerreise liegt der Schwerpunkt auf Möglichkeiten der Markterschließung für mittelständische Unternehmen. Auf dem dicht gedrängten Arbeitsprogramm stehen Termine in den Niederlassungen von Volkswagen und Siemens, ein Empfang beim Oberbürgermeister der Stadt Kaluga und Gespräche mit potenziellen regionalen Partnern. In der russischen Hauptstadt wird die Gruppe aus dem Rhein-Kreis Neuss auch mit Vertretern der deutschen Außenhandelskammer zusammentreffen.

Bereits 2004 hatten Landrat Dieter Patt und der Gouverneur der Region Kaluga, Dmitrijewisch Artamonov, eine Erklärung über wirtschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet, woraufhin schon mehrfach Unternehmerreisen nach Kaluga von der Kreiswirtschaftsförderung durchgeführt wurden. Im Gegenzug besuchten Delegationen aus der russischen Wachstumsregion den Rhein-Kreis Neuss und auch der Minister für wirtschaftliche Entwicklung in Kaluga, Nikolaj W. Ljubimow, war schon im Neusser Kreishaus zu Gast.

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