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Weltwassertag 2009 am 22. März: Wasser ohne Grenzen

Umwelt |

Der Weltwassertag, der am kommenden Sonntag, 22. März, begangen wird, steht unter dem Motto "Grenzüberschreitende Gewässer - Wasser ohne Grenzen". Die Vereinten Nationen haben das Motto gewählt, um weltweit deutlich darauf hinzuweisen, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Schutz der Wasserressourcen und der Gewässer immer dringlicher wird. Denn in vielen Teilen der Erde wird das Wasser durch Dürren, Übernutzung und Verunreinigung zunehmend knapp. Damit verbunden ist die Gefahr von Auseinandersetzungen um die Ressource Wasser. Lebendige Flüsse und Seen, intakte Grundwasservorkommen, eine gesicherte und funktionierende Wasser- und Abwasserentsorgung: Das sind Grundvoraussetzungen für eine umweltgerechte wirtschaftliche Entwicklung - überall auf der Welt.

Weltweit gibt es 263 grenzüberschreitende Einzugsgebiete für Flüsse und Seen. Davon sind 145 Länder betroffen und beinahe die Hälfte der Landflächen der Erde. Außerdem bewegen sich große Süßwasservorkommen als Grundwasser beinahe unbemerkt unter unseren Grenzen dahin.

Während jeder Deutsche durchschnittlich 127 Liter sauberes Trinkwasser pro Tag verbraucht, haben vier Milliarden Menschen keinen oder nur unzureichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser. Rund 1,2 Milliarden Menschen schöpfen ihr Wasser jeden Tag aus verschmutzten Quellen. Jedes Jahr sterben mehr als fünf Millionen Menschen an den Folgen von verunreinigtem Trinkwasser, sie bekommen Durchfall oder Cholera. Alle acht Sekunden stirbt ein Kind an einer dieser eigentlich heilbaren Krankheiten. In vielen Dörfern in den Entwicklungsländern fehlt selbst das Geld, um eine einfache Trinkwasserversorgung zu bauen.

Momentan herrscht bereits in mehr als 80 Ländern Wasserknappheit. 97,5 Prozent der weltweiten Wasservorkommen sind salzhaltig und ohne technische Aufbereitung nicht genießbar. Von den 2,5 Prozent Süßwasser liegen 50 Prozent als Eis an Nord- und Südpol. Grundwasser ist also ein kostbares Gut. Im 21. Jahrhundert werden wir zusehends vor dem Problem stehen, eine ausreichende Wasserversorgung der Weltbevölkerung zu gewährleisten. Fehlt diese, so warnen Wissenschaftler vor gewaltsamen Konflikten. Daher sind zusätzliche Anstrengungen notwendig.

Der Weltwassertag 2009 findet in diesem Jahr am letzten Tag des fünften Weltwasserforums in Istanbul statt. Er hat vor diesem Hintergrund besonderen Symbolcharakter. Mehr als 20.000 Fachleute und Regierungsvertreter aus aller Welt diskutieren am Bosporus über den Schutz der lebenswichtigen Ressource Wasser.

Im Rhein-Kreis Neuss sind wir in der glücklichen Lage, über genügend Trinkwasser zu verfügen. Als professionell geführtes Versorgungsunternehmen schneiden die Kreiswerke Grevenbroich bezüglich Trinkwasserqualität mit Bestnoten ab. Im vergangenen Jahr verkauften die Kreiswerke 10,1 Millionen Kubikmeter Trinkwasser, enthärtet und von bester Qualität. Im gesamten Versorgungsgebiet werden rund 210.000 Bürgerinnen und Bürger mit frischem Trinkwasser versorgt. Hierfür sorgen insgesamt drei Wasserwerke in Büttgen-Driesch, Mühlenbusch und Wickrath, die nach modernen technischen Erkenntnissen gebaut und betrieben werden.

Die Kreiswerke Grevenbroich sind in allen Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises als Wasserversorger aktiv. In Jüchen und Kaarst werden alle Haushalte versorgt. Darüber hinaus liefern die Kreiswerke Trinkwasser in den Mönchengladbacher Stadtteil Wickrath. Beste Wasserqualität gilt auch für die beiden Naherholungsanlagen in Kaarst (2008: 42.131 Besucher) und in Straberg-Nievenheim (2008: 12.276 Besucher). Kerngeschäft der Kreiswerke Grevenbroich ist die Daseinsvorsorge nach ganzheitlichem Verständnis. Unsere Kunden können frisches und einwandfreies Leitungswasser nach Belieben aus dem Wasserhahn trinken.

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