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LVR fördert berufliche Teilhabe schwerbehinderter Menschen im Rhein-Kreis Neuss

Frau sitzt im Rollstuhl und arbeitet am Computer

Soziales |

Die örtliche Fürsorgestelle des Rhein-Kreis Neuss erhält zur Förderung von Menschen mit Behinderung im Beruf und ihrer Arbeitgeber im Jahr 2010 rund 348.000 Euro vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) aus Mitteln der Ausgleichsabgabe.

Der Betrag errechnet sich aus der Anzahl der im Kreis lebenden schwerbehinderten Menschen im erwerbsfähigen Alter. Im Rhein-Kreis Neuss leben derzeit etwa 8.500 schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen.

Zur Unterstützung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung und der Förderung von Arbeitgebern besteht zwischen den 38 Fürsorgestellen im Rheinland und dem LVR-Integrationsamt eine Aufgabenteilung. Gemeinsam haben sie im Jahr 2008 rheinlandweit mehr als 6.000 Förderungen finanziert, um neue Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen oder bestehende Arbeitsplätze zu sichern. Dafür wurden 18,9 Millionen Euro ausgegeben.

Die finanziellen Mittel zur Förderung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung stammen aus der Ausgleichsabgabe. Arbeitgeber, die keine oder nicht genügend schwerbehinderte Menschen beschäftigen, entrichten diese Sozialabgabe. Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten müssen auf fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Behinderung beschäftigen.

Die Fürsorgestellen fördern Arbeitgeber, die bereits bestehende Arbeitsplätze umgestalten wollen. Das LVR-Integrationsamt finanziert die Schaffung neuer, zusätzlicher Ausbildungs- und Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen.

Mehr Informationen und die Ansprechpartner in den örtlichen Fürsorgestellen finden Sie unter nachfolgenden Links.

Herausgeber dieser Pressemitteilung

Landschaftsverband Rheinland
Anna-Maria Liese
LVR-Kommunikation
Telefon: 0221 8097084

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