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Erstmals Ehrengabe des Rhein-Kreises Neuss vergeben

Personengruppe

7 Ehrenamtler standen im Mittelpunkt der Feierstunde

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Im Rhein-Kreis Neuss gibt es vielfältiges, ehrenamtliches Engagement. Täglich stellen sich Hunderte von Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Dienst für das Gemeinwohl, oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens. Im Rahmen einer Feierstunde auf Schloss Dyck ehrte Landrat Dieter Patt jetzt sieben Ehrenamtler für herausragende Leistungen im Feuer- und Katastrophenschutz und im Rettungswesen. Nachdem der Kreistag beschlossen hat, in diesem Jahr erstmalig eine Ehrengabe des Rhein-Kreises Neuss für besondere ehrenamtliche Verdienste in diesem Bereich zu vergeben, erhielten die Auszeichnung:

  • Ralf Rossel (Neuss), Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Grevenbroich,
  • Horst Berger (Kaarst), Freiwillige Feuerwehr Kaarst,
  • Udo Waldorf (Meerbusch), DLRG,
  • Hans-Dieter Liefländer (Jüchen), Freiwillige Feuerwehr Jüchen,
  • Klaus Wendland (Grevenbroich), Freiwillige Feuerwehr Grevenbroich,
  • Joachim Kürsten (Neuss), Johanniter Unfallhilfe,
  • Peter Krapp (Rommerskirchen), Freiwillige Feuerwehr Rommerskirchen.

Eine beim Ausschuss für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz des Rhein-Kreises Neuss eingerichtete Jury unter der Leitung der Ausschussvorsitzenden Ursel Meis hatte sie aus zahlreichen Vorschlägen der Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie der Städte und Gemeinden ausgewählt.

"Unser Rhein-Kreis Neuss ist ein erfolgreicher Standort, der an der Spitze beim Wirtschaftswachstum in Nordrhein-Westfalen steht: reich an Geschichte mit richtungweisenden Spuren, reich an Natur, reich an Kultur und reich an Lebensqualität. Dieser Reichtum wäre aber nicht denkbar, wären nicht so viele Bürgerinnen und Bürger aus freiem Entschluss bereit, sich in Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchengemeinden, Parteien, Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen oder auch in der Nachbarschaft für eine gemeinwohlorientierte Aufgabe, sich für ihre Mitmenschen zu engagieren", sagte Landrat Patt.

Patt betonte auch, dass der Rhein-Kreis Neuss als Träger des Rettungsdienstes und von Rettungswachen und als zuständige Behörde zur Bewältigung von Großschadensereignissen schon seit langem auf die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Kreisgebiet setzt. Der Kreis entlastet sie im alltäglichen Einsatz mit der Kreisleitstelle, durch die Einsatzabläufe verbessert und Kosten reduziert werden konnten. Rund 40.000 Euro jährlich stellt der Kreistag für die überörtliche Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrleute bereit. Und rund 60.000 Euro hat der Rhein-Kreis Neuss in die Atemschutz-Übungsstrecke für Rettungskräfte investiert, die letztes Jahr in der Feuerwehrhauptwache Neuss übergeben wurde.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 8 Millionen Euro für den Bereich Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Brandschutz und Kreisleitstelle im Kreishaushalt bereitgestellt. In den Ausbau und die Modernisierung der Leitstelle investiert der Rhein-Kreis Neuss insgesamt knapp vier Millionen Euro. Die bauliche Erweiterung wurde bereits von der Stadt Neuss an den Kreis übergeben. Im Februar soll die Zentrale mit neuer Technik und erweiterten Kapazitäten einsatzbereit sein.

"Das alles ist gut angelegtes Geld zum Schutz der Menschen und Unternehmen in unserer Heimat. Denn Sicherheit ist Gemeinschaftsaufgabe, ist Standortfaktor und bedeutet Lebensqualität", so der Landrat.

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