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Dioxon-verdächtiges Schweinefleisch auch im Rhein-Kreis Neuss aufgetaucht

Verbraucherschutz |

In einem Lebensmittelmarkt und in einem Kühlhaus im Rhein-Kreis Neuss ist möglicherweise Dioxin-belastetes irisches Schweinefleisch aufgetaucht. Wie Dr. Gerhard Fischer, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Rhein-Kreises Neuss, berichtet, ist ein Lebensmittelmarkt mit 510 Kilogramm Schweinefilets beliefert worden. Davon sind vor dem Warenrückruf des Lieferanten 210 Kilo an den Endverbraucher gelangt. Zurzeit werde noch geklärt, ob das Fleisch tatsächlich aus belasteten Produktionen stamme. Ergebnisse hierzu erwartet Dr. Fischer voraussichtlich in der nächsten Woche. Schon jetzt weist er aber darauf hin, dass es sich bei Schweinefilets um nahezu fettfreies Fleisch handelt und deshalb eine Gesundheitsgefährdung nach einmaligem Verzehr ausgeschlossen sei, da sich Dioxine im Fettgewebe ablagern.

Im zweiten Fall, dem die Kreisbehörde ebenfalls sofort nach der Information durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) nachgegangen ist, sind 52 Tonnen irisches Schweinefleisch in einem Kühlhaus im Kreisgebiet eingelagert worden. 22 Tonnen davon waren bei der Überprüfung durch den Kreis bereits an Großhändler außerhalb des Rhein-Kreises Neuss ausgeliefert worden. Den Rest hatte der einlagernde Betrieb aus Kiel schon sperren lassen, so dass keine behördliche Beschlagnahmung mehr erforderlich war. Die ausgelieferten 22 Tonnen befinden sich ebenfalls im Rückruf.

Für Rückfragen steht das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Kreises Neuss zur Verfügung.

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