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Grundwasser in Korschenbroich: Rhein-Kreis Neuss hilft mit 326.000 Euro

Portrait-Foto Dieter Patt

Landrat Dieter Patt a.D.

Umwelt |

Der Kreisausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung im Kreishaus Neuss ohne Gegenstimme grünes Licht für eine weitere Maßnahme im Rahmen der Grundwasserhilfe in Korschenbroich gegeben. Mit rund 326.000 Euro will sich der Rhein-Kreis Neuss an den Bau- und Ingenieurkosten für die Direktanbindung des Neersbroicher Grabens an die Niers beteiligen. Die von der Stadt geplante Maßnahme dient der Optimierung von Oberflächengewässern und wird vom Kreis zu 50 Prozent gefördert.

Landrat Dieter Patt: "Der Kreis arbeitet mit allen Beteiligten und auf allen Ebenen intensiv weiter an spürbaren Verbesserungen in Korschenbroich, Kaarst und Dormagen-Gohr. Wir stehen an der Seite der von hohen Grundwasserständen betroffenen Bürgerinnen und Bürger und zu unseren Zusagen."

Die Optimierung der Oberflächengewässer ist Baustein der in der Grundwasserkommission des Rhein-Kreises Neuss entwickelten Lösungsansätze – insgesamt auch als Patchwork-Lösung bezeichnet. Für die Direktanbindung des Neersbroicher Grabens an die Niers hat der Rhein-Kreis Neuss bereits die Hälfte der Grunderwerbskosten in Höhe von rund 70.000 Euro getragen. Außerdem wurden vom Kreis beispielsweise rund 86.000 Euro für die Sohlregulierung am Fluitbach bewilligt. Ziel der Maßnahmen ist die Verbesserung der Abflussverhältnisse von Niederschlägen und hoch stehendem Grundwasser. Optimale Abflussverhältnisse sind notwendig, um die von Landrat Patt mit dem Erftverband vorgestellten Möglichkeiten zur Kappung von Grundwasserspitzen zu realisieren.

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