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Kreisdirektor Petrauschke war sehr zufrieden mit den Leistungen der Schnell-Einsatz-Gruppe © Rhein-Kreis Neuss | Volle Größe

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Katastrophenschützer für alle Fälle vorbereitet

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Über das Kreisgebiet fegende Stürme haben in Meerbusch zahlreiche Dächer abgedeckt; die Häuser sind nicht mehr bewohnbar. Die Bevölkerung ist adäquat zu versorgen. Dieses Szenario war der Hintergrund für eine von Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke angeordnete Übung der aus Angehörigen aller im Rhein-Kreis Neuss vertretenen Hilfsorganisationen gebildeten Schnell-Einsatz-Gruppe Betreuungsplatz (SEG BTP).

92 Einsatzkräfte - unter ihnen auch 6 Mitarbeiter der ökumenischen Notfallseelsorge - richteten in kurzer Zeit das von Bürgermeister Dieter Spindler bereitgestellte städtische Meerbusch-Gymnasium im Ortsteil Strümp als Notunterkunft her.

Neben einem Dach über dem Kopf stellten die Helfer unter Leitung von Nicolas Klein vom Deutschen Roten Kreuz für die Bevölkerung sowohl Bekleidung, Verpflegung, Schlafmöglichkeiten aber auch medizinische und psychologische Hilfe zur Verfügung. "Von der Babywindel über das Bettzeug bis zur Zahnbürste reichen die Vorräte für die Betroffenen", so Klein, der ergänzend darauf hinwies, dass die SEG BTP in der Lage ist, bis zu 500 Personen zu versorgen.

Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, der sich ein Bild von der Übung machte, dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. "Mir ist bewusst, dass wir den Auftrag der Gefahrenabwehr und des Bevölkerungsschutzes ohne die vielen ehrenamtlich engagierten Kräfte gar nicht erfüllen könnten. Deren Leistung findet meine besondere Anerkennung."

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