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5. Patiententag des Brustzentrums Rhein-Kreis Neuss

mehrere Personen hören einer Frau zu

Gesundheit |

In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk gegen Brustkrebs im Rhein-Kreis Neuss und Selbsthilfegruppen bietet das Brustzentrum Rhein-Kreis Neuss den Besuchern seiner Patiententage die Möglichkeit, sich in angstfreier Atmosphäre zu informieren, auszutauschen und kompetenten Rat einzuholen. So auch bei seinem mittlerweile 5. Informationstag, den Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke und Chefarzt Dr. Edgar Harms im Kreiskrankenhaus Grevenbroich eröffneten.

"Wenn Patientinnen oder deren Angehörige von der Diagnose Brustkrebs betroffen sind, dass ist es wichtig, dass sie wissen, dass es hier vor Ort ein qualitativ hochwertiges Angebot gibt", sagte Petrauschke. "Ziel des Rhein-Kreises Neuss ist und bleibt es, für seine Bürgerinnen und Bürger eine hochwertige medizinische Versorgung sicherzustellen. Das kooperative Brustzentrum Rhein-Kreis Neuss ist dafür ein gutes Beispiel", so der Kreisdirektor.

Das vom Land Nordrhein-Westfalen anerkannte Brustzentrum Rhein-Kreis Neuss besteht seit 2005. Es umfasst die Frauenkliniken des Kreiskrankenhauses Grevenbroich und des Johanna-Etienne-Krankenhauses Neuss, die Strahlentherapie des Lukaskrankenhauses Neuss sowie die pathologischen Institute Hagen & Shadou in Grevenbroich und Westenfelder & Dücker in Neuss. So können Brustkrebs-Patientinnen alle operativen, medikamentösen und strahlentherapeutischen Behandlungen vor Ort angeboten werden. Eine fachübergreifende Tumorkonferenz berät dabei für jede Patientin individuell über die geeigneten Behandlungsformen.

"Wir wollen keine akademische Veranstaltung, sondern eine praxisnahe Information über den medizinischen Fortschritt und neue Möglichkeiten in der Therapie", erläuterte Chefarzt Dr. Harms den Charakter des Informationstages. Das Programm im Kreiskrankenhaus Grevenbroich umfasste Vorträge, Expertengespräche und Workshops, Rundgänge durch einzelne Kliniken und Informationsstände zu aktuellen Themen. Auf der Agenda stand das Thema "Brustkrebs und Metastasen – Leben mit einer chronische Erkrankung" ebenso wie die Möglichkeiten etablierter und neuester Diagnose- und Therapieformen. Dazu gehörten Informationen über Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie, über antihormonelle und naturheilkundliche Therapien bis hin zu neuen Substanzen. Viele Besucher nutzen auch die Gelegenheit, neben der Frauenklinik und der onkologischen Ambulanz das neue Zentrum für diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin zu besichtigen.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.