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Ausbau und Modernisierung der Kreisleitstelle in Neuss

Mehrere Personen begutachten einen Gegenstand

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Die stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Quiring-Perl übergab jetzt den Erweiterungsbau der Kreisleitstelle im Neusser Hammfeld an Kreisdirektor Hans Jürgen Petrauschke.

Nach einem Jahr Bauzeit und Investitionen seitens der Stadt von rund 1,8 Millionen Euro übernimmt nun der Rhein-Kreis Neuss die technische Ausstattung der Leitstelle. Hierfür sind 2 Millionen Euro an Kreismitteln veranschlagt. Einsatzbereit soll die neue Zentrale im Februar 2009 sein.

Quiring-Perl betonte - wie auch die Vorsitzende des Ausschusses für Rettungswesen, Feuerschutz und Katastrophenschutz des Kreises, Ursel Meis - die gute Zusammenarbeit der beiden Verwaltungen, durch die das Projekt so zügig realisiert werden konnte. Die neue Kreisleitstelle sei eine Erfolgsgeschichte zwischen Stadt und Rhein-Kreis Neuss, so Meis.

Die für rund 450.000 Einwohner zuständige integrierte Leitstelle für Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Rhein-Kreises Neuss lenkt und führt kreisweit den Rettungsdienst, alarmiert und unterstützt die acht Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet und dient dem Landrat bei Katastrophen als Führungsinstrument.

"Über 60.000 Einsätze steuert unsere Kreisleitstelle im Jahr - Tendenz steigend. Bei Ereignissen wie dem INEOS-Brand in Köln oder flächendeckenden Naturschäden wie Sturm Kyrill ging es durch die Masse der Anrufe an die Kapazitätsgrenzen. Um die Gefahrenabwehr für unsere Bürger auch künftig optimal zu gestalten, war eine Erweiterung der Leitstelle unumgänglich", sagte Kreisdirektor Petrauschke.

In Zukunft sind alle Funktionen der Leitstelle - auch Büro-, Ruhe- und Sozialräume für 26 Mitarbeiter - auf einer Ebene mit 540 Quadratmetern zusammengefasst. Die Zahl der Disponentenplätze wird auf acht verdoppelt, zusätzlich können noch vier Reserveplätze für die Notrufnummer 112 geschaltet werden. Durch diese Erweiterungsmöglichkeit wird auch bei Naturkatastrophen oder Großunfällen gleichzeitig die Erreichbarkeit der Leitstelle für die Grundversorgung gewährleistet.

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