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Made in Rommerskirchen: Energieeffiziente und umweltschonende Beleuchtungstechnik

Mehrere Personen an einem Tisch

Sprachen über Energiespar-Projekte

Wirtschaft |

Das Unternehmen GSB ist seit 2003 mit rund 70 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Rommerskirchen. Auf Vermittlung des Kreistagsabgeordneten Gerhard Heyner und des Rommerskirchener CDU-Gemeindeverbandschefs Wolfgang Könen fand jetzt ein Arbeitsgespräch zum Thema "Lokaler Energiepakt" mit der Geschäftsleitung und Kreiswirtschafts­dezernent Jürgen Steinmetz statt. Vom ursprünglichen handwerklichen Montagebetrieb hat sich das Unternehmen GSB zum Engineering-Dienstleister mit angeschlossener Spezialproduktion entwickelt für alle elektrischen Gewerke, die bei der Neuausstattung, der Ertüchtigung oder Automatisierung von industriellen Anlagen anfallen.

"Ein Großteil unserer Kunden kommt traditionell aus der chemischen und der Lebensmittelindustrie im Rheinland. Dort unterhalten wir langjährige, erfolgreiche Beziehungen", sagte GSB-Geschäftsführer Dirk Schlösser.  Zunehmend wird aber das Rommerskirchener Unternehmen auch bei internationalen Projekten in den BENELUX-Staaten, Italien, Spanien, Skandinavien und Asien nachgefragt. "Weltweit sind wir auch bei der Ertüchtigung von alten Schaltanlagen tätig, um diese auf den neusten technologischen Stand zu bringen. Da sind individuelle Lösungen 'Made in Rommerskirchen' gefragt", ergänzt Senior-Geschäftsführer Manfred Schlösser.

Aber auch in Sachen energieeffiziente und umweltschonende Beleuchtung ist GSB unterwegs und verfolgt dabei ein ehrgeiziges Ziel. Mittels innovativer LED-Leuchttechnik sollen künftig Beleuchtungen von Industrieanlagen und auch von Straßen sparsamer und umweltverträglicher möglich werden. Mit Lutz Bendel als designierten neuen Geschäftsführenden Gesellschafter und Fachmann in dieser Technik hat sich das Unternehmen jüngst verstärkt. Zum Jahresende wechselt Bendel von den Stadtwerken Düsseldorf an den Gillbach. "Bisher waren die Produktionskosten von LED-Leuchten zu hoch und das Leistungsniveau zu niedrig", so Brendel. "Doch in kurzen Entwicklungsschüben habe sich das mittlerweile geändert. Die LED-Leuchttechnik bei GSB ist hier auf dem neusten Stand."

Neben geringeren Energiebedarf nannte Bendel auch eine geringere CO2-Belastung, die um 50 Prozent niedriger gegenüber Natrium-Halogen-Leuchten sei, und die Vermeidung von "Licht-Smog" durch präzise Lichtlenkung als Vorteile der neuen Technik.

Kreistagsabgeordneter Heyner ergänzte: "Im kommenden Jahr soll bereits ein Pilotprojekt zur Straßenbeleuchtung mit der innovativen LED-Technik in Rommerskirchen durchgeführt werden." Auch Wirtschaftsdezernent Jürgen Steinmetz zeigte sich vom Unternehmen, vom Firmenprofil und der vorgeführten Technik sehr beeindruckt: "Ein Thema, das sehr gut in das Konzept des von Landrat Patt initiierten 'Lokalen Energiepakt Rhein-Kreis Neuss' passt." Das sieht auch GSB-Geschäftsführung so und bat um weitere Informationen zum lokalen Energiepakt.

Steinmetz versprach ferner, das Unternehmen in das kreiseigene Netzwerk der Kreis-Wirtschaftsförderung aufzunehmen. Dabei soll ein Kontakt über den Kreis auch in Richtung ChemCologne hergestellt werden. Ferner ist beabsichtigt, das Energiespar-Projekt auch den anderen Städten und Gemeinden im Kreis vorzustellen.

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