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Rhein-Kreis setzt auf moderne Informations- und Kommunikationstechnologie

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Mit der Technologisierung der Verwaltungsarbeit von A wie "Ausstattung von PC-Arbeitsplätzen" bis Z wie "Zentrale Datensicherung" hat sich der Kreisausschuss des Rhein-Kreises Neuss befasst.

Auf der Tagesordnung der Sitzung im Neusser Kreishaus stand der Leistungsbericht der Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie (IUK) des Rhein-Kreises Neuss. "Als moderner, kundenorientierter Dienstleister geht der Rhein-Kreis Neuss neue Herausforderung offensiv an, um den Erwartungen von Bürgern und Wirtschaft auch künftig gerecht zu werden. Durch den Ausbau von E-Government wollen wir Verwaltungsprozesse vereinfachen und unsere Dienstleistungen noch schneller und kundenorientierter anbieten", erklärte Landrat Dieter Patt.

Harald Zillikens, Leiter der IUK, legte dem Kreisausschuss den 18 Seiten umfassenden Bericht mit Kennzahlen, Darstellung digitaler Kommunikationsabläufe und einer Übersicht über aktuelle Projekte vor. "Der Rhein-Kreis Neuss hat seine Telekommunikations- und IT-Infrastruktur kontinuierlich ausgebaut, integriert in seine Arbeitsabläufe neben dem modern gestalteten Internet-Auftritt vermehrt E-Government-Lösungen und nutzt an allen Arbeitsplätzen digitale Kommunikationsmöglichkeiten", so Zillikens. Dazu müssen 30 Verwaltungsgebäude an verschiedenen Standorten sowie die Kreisberufsbildungszentren, die Krankenpflegeschule und die Förderschulen in Trägerschaft des Rhein-Kreises Neuss über das kreisweite Datennetz mit einer Gesamtstreckenlänge von mehr als 200 Kilometern (Luftlinie) in das IT-Netz integriert werden.

Die Zahl der PC-Arbeitsplätze, die von der IUK zentral verwaltet und über eine Hotline betreut werden, ist in den letzten sieben Jahren von 700 auf 1.200 gestiegen. Rund 180 verschiedene Programme werden eingesetzt. Dabei reicht die Palette von Einzelplatzlösungen über spezielle Software beispielsweise für Baugenehmigungsverfahren bis hin zu Anwendungen, die an allen Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen. Außerdem betreut die IUK Sonderausstattungen wie zum Beispiel Kassenautomaten oder satellitengestützte Messsysteme im Kataster- und Vermessungsamt des Rhein-Kreises Neuss. Trotz Aufgabenzuwachs und der steigenden Zahl betreuter Endgeräte und Außenstellen ist die Anzahl der Mitarbeiter im Bereich IUK in den letzten sieben Jahren gleich geblieben. "Wir arbeiten wirtschaftlich und effizient. Das zeigt auch der Vergleich mit anderen Kreisen, den die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen aufgestellt hat", betont Zillikens, dessen Abteilung drei Nachwuchskräften die Ausbildung zum Fachinformatiker ermöglicht.

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