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Kreis startet Wettbewerb zur Integration Behinderter durch Sport

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Sportvereine, Schulen, Initiativen und Organisationen verschiedenster Art, die im Bereich Behindertensport arbeiten oder arbeiten wollen, sind angesprochen beim Wettbewerb "Integration von Menschen mit Behinderung durch Sport". Unter der Überschrift "Sport für alle" hat der Rhein-Kreis Neuss jetzt den mit Preisen von insgesamt 10.000 Euro dotierten Wettbewerb gestartet.

Ziel ist es, neue Projekte und Aktionen, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung durch Sport fördern, zu initiieren und bereits bestehende Projekte einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei der Vorstellung des Wettbewerbs im Kreishaus Neuss erinnerte Kreisportdezernent Jürgen Steinmetz daran, dass allein im Rhein-Kreis Neuss 31 000 Schwerbehinderte leben, bundesweit liege die Zahl bei 6,9 Millionen Tendenz steigend. Wie der Vorsitzende des Kreissportausschusses und des Kreissportbundes, Dieter Welsink, betonte, gibt es in den Vereinen "viele Ideen, um behinderte Menschen einzubinden." Letztlich, so Welsink, gehe es auch darum, "ein Stück mehr Normalität" zu schaffen im Umgang zwischen Behinderten und Nichtbehinderten.

Der Integrationswettbewerb richtet sich an alle Altersgruppen und ist für alle Behinderungsformen offen, ob motorisch eingeschränkt, sehbehindert, gehörlos, geistig oder auch mehrfach behindert. Noch im Herbst wird eine Jury aus den eingereichten Beiträgen die Preisträger auswählen. Meldeschluss ist der 31. Oktober. Bis dahin können die Wettbewerbsunterlagen auf maximal drei DIN-A4-Seiten eingeschickt werden an den Rhein-Kreis Neuss, Haus des Sports, Lindenstraße 16, 41515 Grevenbroich.

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