Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Europa-Parlamentarier Karl-Heinz Florenz besucht  TZG

Mehrere Personen halten eine Fahne

Europaflagge vor dem Technologiezentrum Glehn

Europa |

Der Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz traf sich in Korschenbroich zum Gedankenaustausch mit Landrat Dieter Patt und informierte sich im Technologiezentrum Glehn des Rhein-Kreises Neuss über Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Neben der Diskussion mit Teilnehmerinnen des Seminars für Berufsrückkehrerinnen, die vor allem Fragen zu praktischen Auswirkungen der Arbeitsmarktpolitik stellten, konnten die TZG-Geschäftsführer Jürgen Steinmetz und Norbert Kothen sowie TZG-Verwaltungsratsvorsitzender Alfons Kranz die Erfolgsbilanz präsentierten: "4.200 Teilnehmer hatten wir im Jahr 2007, davon 120 Langzeitarbeitslose von denen über die Hälfte nach unserer Maßnahme wieder Arbeit im 1. Arbeitsmarkt gefunden hat. Ohne EU-Fördermittel wären viele unserer Angebote mit der ARGE-Rhein-Kreis Neuss nicht möglich".

Zurzeit wird ein grenzübergreifendes Bildungsprogramm mit den Niederlanden geplant, das Jugendliche befähigen wird, Ausbildungs- und Berufschancen in beiden Ländern wahrzunehmen. "Europa ist besonders für unsere Jugend eine Chance, Ausbildung und Beruf 'grenzenlos' zu gestalten", kommentierte Landrat Dieter Patt dieses Beispiel für praktische Auswirkungen der europäischen Integration.

Karl-Heinz Florenz gehört dem Europaparlament seit 1989 an, und gilt als erfahrener Umweltpolitiker. Als parlamentarischer Berichterstatter für Klimawandel verfolgt er mit Interesse die Aktivitäten des Rhein-Kreises beim "Lokalen Energiepakt". Klima- und Energiepolitik waren deshalb neben der Arbeitsmarktpolitik zweites Thema im dreistündigen Gespräch.

"Nachhaltige Energiepolitik braucht privates Engagement. Energieeffiziente Wohngebäude sind unverzichtbar, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen. Gerade hier wirken kleinere Investitionen besonders gut und nutzen der regionalen Wirtschaft", stellte der Europaparlamentarier den Bezug vom globalen Problem zu lokalen Aktivitäten her. Für Landrat Patt ist privates Engagement eine Facette in dem von ihm initiierten "Lokalen Energiepakt / Rhein-Kreis Neuss".

"Neben unseren bekannten Stärken wie Braunkohle, moderne Kraftwerke, Photovoltaik oder den Windtest-Anlagen setzen wir auch auf den Forschungs- und Bildungsbereich in Zusammenarbeit mit der RWTH-Aachen und der Forschungsanlage Jülich", fasste der Landrat die Inhalte seiner Initiative zusammen.

"Bildung, Bewusstseinswandel und Effizienz" sind für Florenz und Patt die besten Antworten auf Klimawandel und Fragen der Energiesicherheit.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.